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Auf dem Gelände des Uniklinikums Bonn war bei Bauarbeiten eine fünf Zentner schwere Fliegerbombe gefunden worden. Diese konnte nun erfolgreich entschärft werden. Für die Entschärfung mussten etwa 200 Patienten verlegt werden.

"Alle Sperrungen sind aufgehoben", sagte ein Sprecher der Stadt am Donnerstagnachmittag.

Ein Teil der betroffenen Patienten war für die Zeit der Entschärfung in andere Klinikbereiche verlegt worden. 68 von ihnen müssen intensivmedinisch betreut werden. Insgesamt 37 Patienten wurden vorübergehend in umliegende Kliniken gebracht.

Corona-Patienten auf dem Bonner Klinikgelände

Von der Räumung betroffen, waren auch elf Patienten, die am Coronavirus erkrankt sind. Einige von ihnen werden nach Angaben des Klinikums aufwendig beatmet. Sie blieben den Angaben zufolge auf dem Klinikgelände. Bei ihrem Transport aus der Gefahrenzone trug das Klinikpersonal besondere Schutzkleidung.

Auch 1.300 Anwohner von Evakuierung betroffen

Während der Entschärfung wurde der Bereich in einem Radius von 300 Metern rund um die Fundstelle komplett evakuiert. Auch etwa 1.300 Anwohner im angrenzenden Stadtteil Dottendorf mussten ihre Wohnungen verlassen.

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