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Am Montagmittag hat Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler das Projekt Telemedizin-Assistenz in Altenkirchen im Westerwald gestartet. Es soll dabei helfen, die Versorgung von Patienten auf dem Land zu erleichtern. Im Raum Betzdorf, Kirchen und Wissen beteiligen sich insgesamt zehn Arztpraxen an dem Projekt. Es sieht vor, dass nicht mehr der Arzt selber zu Hausbesuchen fährt, sondern eine Assistenzkraft, die es dem Patienten mit Hilfe eines Tablets ermöglicht, mit dem Arzt über Videotelefonie zu sprechen. Dem Arzt werden dann mit Hilfe technischer Geräte die Vitaldaten des Patienten digital übertragen. Das Land und der Hausärzteverband erhoffen sich dadurch, dass die Mediziner dadurch mehr ältere, nicht mehr mobile Patienten zuhause versorgen können. Der Mangel an Hausärzten in der Region um Betzdorf hatte in den vergangenen Jahren für viel Kritik gesorgt.

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