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Die Polizei bereitet sich auf mögliche Schneetouristen am Wochenende vor. Im Westerwald sollen Zufahrtswege gesperrt werden, im Kreis Ahrweiler sind Polizeikontrollen geplant.

Nach Angaben eines Sprechers sind an der "Fuchskaute“ und "Salzburger Kopf“ vereinzelt Zufahrtswege gesperrt. Durch die gezielten Sperrungen möchte die Polizei erreichen, dass es vor Ort geordneter ablaufen kann und weniger unerlaubt geparkt wird. Zusätzlich soll die Bereitschaftspolizei als Verstärkung eingesetzt werden. Ziel der Maßnahmen sei es, einen Ansturm von Tagestouristen wie am letzten Wochenende zu vermeiden.

Verkehrschaos am vergangenen Wochenende

Rund um den Salzburger Kopf waren am Wochenende die Straßen verstopft, Rettungsdienste kamen nicht durch und die umliegenden Dörfer litten unter dem Verkehrschaos. Deshalb sollen am nächsten Wochenende, parallel zum Konzept der Polizei, neue Parkplätze geschaffen werden, sagt Jens Theis vom WSV Salzburger Kopf im Gespräch mit dem SWR.

An der Fuchskaute im Westerwald waren am vergangenen Wochenende zahlreiche Wanderer und Eltern mit ihren Kindern zum Schlitten fahren. Problematisch sei dabei vor allem die Verkehrssituation gewesen. Nach Angaben der Polizei hätten viele Menschen ihr Auto auf dem gesperrten Parkplatz der Fuchskaute abgestellt oder an den Straßenrändern geparkt. Ähnlich sah es auch am Schanzenkopf im Hunsrück und rund um die Hohe Acht in der Eifel aus.

Falschparker an der Hohen Acht sollen abgeschleppt werden

Die Polizei in Adenau will nach eigenen Angaben verstärkt Tagestouristen kontrollieren. Straßen sollen im Kreis Ahrweiler aber nicht gesperrt werden. Vergangenes Wochenende hatte das winterliche Wetter sehr viele Touristen unter anderem in das Gebiet um die Hohe Acht im Kreis Ahrweiler gelockt. Das sorgte für teilweise chaotische Zustände. Autos parkten zum Beispiel Hauptverkehrsstraßen zu.

Falschparker sollen am kommenden Wochenende nach Angaben der Polizei konsequent abgeschleppt werden. Außerdem wollen die Ordnungskräfte die Einhaltung der Corona-Regeln stärker überwachen.

Wintersportler beschädigen Felder

Freizeit-Wintersportler machen auch den Landwirten in der Region zu schaffen. Nach Angaben des Bauern- und Winzerverbandes werden immer häufiger Felder durch parkende Autos, Skier und Schlitten in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch würden Kulturen zertrampelt, was erhebliche Probleme für die Bauern in den Mittelgebirgen mit sich bringe.

Die Bauern hätten zwar Verständnis für den Wunsch nach etwas Spaß im Schnee, aber nicht, wenn dabei der Boden zerstört werde. Der Verband fordert deswegen, dass die Ski- und Schlittenfahrer und auch die Wanderer das Eigentum der Bauern respektieren.

Adenau

Touristen sorgen für Stau Verkehrschaos auf der Hohen Acht, Polizeikontrollen am Schanzerkopf

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