Ein rotes Auto, das linke hintere Rad ist nicht vorhanden und aufgebockt (Foto: SWR)

Prozess vor dem Landgericht Koblenz

Urteil: Reifenstecher aus Plaidt wird in Fach-Klinik untergebracht

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Ein Mann hat an Heiligabend 2021 an 319 Autos in Plaidt Reifen zerstochen. Jetzt hat das Landgericht Koblenz das Urteil gegen ihn verkündet.

Das Landgericht Koblenz hat nach eigenen Angaben angeordnet, dass der Angeklagte in einer psychiatrischen Fach-Einrichtung untergebracht wird. Außerdem wurde ihm der Führerschein entzogen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann im vergangenen Dezember in Plaidt im Kreis Mayen-Koblenz an 319 Autos die Reifen zerstochen hat. Dabei habe der 50-Jährige eine Nagelschere benutzt.

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Hoher Schaden durch zerstochene Autoreifen in Plaidt

Insgesamt sei ein Schaden von rund 170.000 Euro entstanden. Der Mann war zudem auch wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt, weil er versucht hatte, seinem Nachbarn auf der Treppe in den Rücken zu treten. Ein anderes Mal sei er unerlaubt auf dem Gelände eines Altenheims gewesen. Als ein Zeuge ihn fotografierte, soll er versucht haben, ihn mit seinem Auto umzufahren. Das sei ihm allerdings nicht gelungen.

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