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Das Oberlandesgericht Koblenz hat einen Autofahrer zu einem erhöhten Bußgeld verurteilt, nachdem der Mann gegen den ersten Bescheid geklagt hatte.

Den Angaben zufolge war der Autofahrer auf der A3 Richtung Frankfurt mit mehr als 120 km/h statt der erlaubten 100 km/h unterwegs. Auf Höhe der Anschlussstelle Neustadt/Wied wurde er geblitzt. Laut Gericht war die Geschwindigkeitsbegrenzung vor der Messstelle dreimal, im Abstand von jeweils rund einem Kilometer ausgeschildert gewesen.

Fahrer sollte eigentlich 70 Euro Bußgeld zahlen

Laut Bußgeld-Katalog hätte der Autofahrer für seinen Verstoß 70 Euro zahlen müssen, so stand es auch in seinem ersten Bußgeldbescheid. Weil er sich dagegen wehrte, befassten sich zunächst das Amtsgericht und in zweiter Instanz das Oberlandesgericht Koblenz mit dem Fall.

Mehrere Schilder missachtet

Die Richter entschieden, dass der Mann statt der 70 Euro nun 85 Euro zahlen muss, da er mehrere Tempo-Schilder hintereinander missachtet habe. Der Bußgeld-Katalog gehe davon aus, dass ein Geblitzter fahrlässig, also aus Versehen zu schnell unterwegs sei. Davon könne aber nicht die Rede sein, wenn man - wie hier - über eine längere Strecke deutlich zu schnell fahre, so das Gericht in seiner Begründung.

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