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Die aus Afrika stammende Nilgans breitet sich nach Angaben des Landesjagdverbandes in Rheinland-Pfalz vor allem entlang des Rheins und der Mosel weiter aus. Das geht aus der Abschusszahlen der Jäger hervor. Mit fast 2.200 erlegten Nilgänsen im Jagdjahr 2019/20 (bis Ende März) seien so viele wie nie zuvor geschossen worden. Die nicht-heimischen Nilgänse könnten mit ihrem aggressiven Brutverhalten heimische Arten verdrängen. Zudem verursachten sie Schäden in der Landwirtschaft und Probleme auf öffentlichen Plätzen an Gewässern. Die Nilgans darf seit 2013 jedes Jahr vom 1. November bis 15. Januar gejagt werden. Der Naturschutzbund kritisiert die Jagdzeiten als entschieden zu lang. Es sei nicht erwiesen, dass die Nilgans ökologische Schäden verursacht.

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