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Der Wolf, der drei Schafe bei Helmenzen gerissen hat, hat sich schon länger im Westerwald angesiedelt. Laut Senckenberg Institut konnten er durch DNA-Proben eindeutig identifiziert werden.

Demnach handelt es sich um einen männlichen Wolf, der im Dezember 2019 zum ersten Mal in Linz am Rhein nachgewiesen wurde und seitdem im Westerwald lebt. Der Wolf GW1159m konnte anhand einer Kotprobe identifiziert werden.

Der Westerwald ist bereits seit 2018 vorsorglich als Wolfspräventionsgebiet ausgewiesen. Halterinnen und Halter von Schafen, Ziegen und Gatterwild haben innerhalb eines Präventionsgebietes die Möglichkeit, Förderungen für Präventionsmaßnahmen wie wolfssichere Zäune oder Herdenschutzhunde zu beantragen.

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