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Der Rechtsstreit um die außerordentliche Kündigung des Geschäftsführers des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) Rheinland-Pfalz geht weiter. Der frühere MDK-Chef legte nach dem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Koblenz aus der vergangenen Woche Beschwerde beim Bundesgerichtshof (BGH) dagegen ein, dass das OLG keine Revision zugelassen hatte. Das sagte eine OLG-Sprecherin am Freitag. Dem langjährigen Geschäftsführer des MDK war im Oktober 2013 fristlos gekündigt worden. 2015 und 2016 hatte der Medizinische Dienst weitere Kündigungsgründe nachgeschoben. Der gekündigte Geschäftsführer hatte geklagt und wollte feststellen lassen, dass sein Anstellungsverhältnis nicht durch die außerordentliche Kündigung beendet wurde. Zudem hatte er Ansprüche auf Gehaltszahlungen sowie die Überlassung des Dienstwagens und des Smartphones geltend gemacht.

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