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Auf einer Brachfläche hinter den St. Johannes Werkstätten in Mayen soll ein Mischwald aus 1.000 Bäumen entstehen. Nach eigenen Angaben will die Caritas damit einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.

In den Werkstätten arbeiten Menschen mit Beeinträchtigung. Sie pflanzen die Bäume ein und gestalten den Wald, sagte eine Mitarbeiterin der Caritas.

Große Wiese mit Menschen drauf (Foto: SWR)
Ein etwa 4.000 Quadratmeter großes, brachliegendes Grundstück in Mayen wird aufgeforstet.

Damit auch Insekten und Bienen von dem kleinen Wald profitieren, hätten die Mitarbeiter darauf geachtet, Bäume auszuwählen, die während ihrer Blütezeit viel Nektar und Pollen für Bienen oder Hummeln bieten. Der stellvertretende Caritas-Einrichtungsleiter aus Mayen, Bernd Bojanowski, sagte:

"Ich finde das eine tolle Sache - gerade weil wir in der Bienenstadt Mayen leben, etwas für die Umwelt zu machen. Jetzt haben wir die Bäume beschafft und pflanzen. Das sind auch Bäume, die den Bienen und Insekten viel Nahrung bringen und bieten. Eine bunte Mischung und eine runde Sache."

Schmale Bäume liegen auf Wiese (Foto: SWR)
Die Werkstattbeschäftigten pflanzen größtenteils bienenfreundliche Gehölze.

Die Pflanzaktion wird nach eigenen Angaben teils von der Caritas, von Sponsoren und vom Land bezahlt. Bernd Bojanowski hofft, dass die Aktion auch anderen Menschen Lust auf Natur- und Umweltschutz macht:

„Das ist zwar nur ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz, aber wir erhoffen uns, dass es Nachahmer gibt und dann vielleicht noch mehr Flächen begrünt werden.“

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