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Die Industrie- und Handelskammer Koblenz kritisiert die Verlängerung des Lockdowns um weitere drei Wochen bis zum 7. März. Das werde die wirtschaftlichen Probleme der Unternehmen im Norden von Rheinland-Pfalz weiter verschärfen. Die IHK Koblenz kritisiert, eine mögliche frühere Öffnung etwa von Modegeschäften sei viel zu unverbindlich formuliert. Das gebe dem Einzelhandel keine Planungssicherheit. Die Krankenhäuser in der Region begrüßen die Verlängerung dagegen. So beobachtet etwa die Marienhaus Unternehmensgruppe, zu der im Norden des Landes sieben Kliniken gehören, dass zwar weniger Patienten auf den Intensivstationen liegen würden, sich das jedoch schnell wieder ändern könnte, vor allem mit Hinblick auf die Mutationen des Corona-Virus, die noch nicht ausreichend erforscht sind und als besonders ansteckend gelten. Die Hufeland Klinik in Bad Ems berichtet, dass das Personal nach wie vor stark belastet sei. Deshalb fände man eine Verlängerung des Lockdowns gut. Auch das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein in Koblenz hält die Verlängerung für sinnvoll. Sie schütze sowohl die Patienten, als auch die Mitarbeiter der Kliniken und sei eine Entlastung für das Gesundheitssystem.

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