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Die Kontrolle von Lebensmitteln in Rheinland-Pfalz hat 2020 bei 11,2 Prozent der untersuchten Proben zu einer Beanstandung geführt - bei etwa ebenso vielen wie ein Jahr zuvor (11,1 Prozent). Dabei handelte es sich zu einem weit überwiegenden Anteil um falsche oder irreführende Kennzeichnungen, wie der Präsident des Landesuntersuchungsamts (LUA) in Koblenz, Stefan Bent, bei der Vorstellung der Jahresbilanz am Montag in Mainz mitteilte. In 19 von 16.344 untersuchten Proben - das sind 0,12 Prozent - wurden aber auch gesundheitsschädliche Mängel festgestellt - etwa in einzelnen Fällen Blei in Frittierfett oder Glassplitter im Eis-Kaffee einer Bäckerei. Wegen der Einschränkungen in der Corona-Pandemie ging die Zahl der untersuchten Proben um 17 Prozent zurück. Die Zahl der Kontrollbesuche in den Betrieben sank um 19 Prozent auf 29.248 - der Rückgang war vor allem bedingt durch die zeitweise Schließung von Hotels und Gaststätten. In 2.431 Betrieben wurden Verstöße wie mangelnde Hygiene, bauliche Mängel oder Fehler bei der Kennzeichnung von Speisen festgestellt. Das sind 15,4 Prozent und damit etwas mehr als 2019 mit 14,8 Prozent.

Lebensmittelkontrollen in Rheinland-Pfalz Amt beanstandet 11 Prozent der Lebensmittelproben

Eine Injektionskanüle im Schweinenackenbraten und Keime in Würsten - bei mehr als 2.100 Proben erfüllten Lebensmittel und Bedarfsgegenstände in Rheinland-Pfalz zuletzt nicht die gesetzlichen Vorgaben.  mehr...

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