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Der Landrat des Kreises Ahrweiler, Jürgen Pföhler (CDU), hat das rheinland-pfälzische Umweltministerium gebeten, den Kreis zum Wolf-Präventionsgebiet zu erklären. Innerhalb eines solchen Präventionsgebietes können Tierhalter für den Schutz ihrer Weidetiere Fördergelder erhalten, zum Beispiel für Elektroschutzzäune. Wölfe hatten Mitte Februar in der Verbandsgemeinde Adenau und in Remagen 12 Schafe getötet und weitere verletzt. Die Bauern haben jedoch Zweifel, ob Zäune als Schutz vor Wölfen ausreichen, sagte der Vorsitzende des Bauern- und Winzerverbandes im Kreis Ahrweiler, Franz Schäfer. Es müsse ein aktives Wolfsmanagement erfolgen und übergriffige Wölfe müssten entfernt werden, sagte Schäfer.

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