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Nach dem Felsrutsch bei Kestert am Mittelrhein fordert auch die Bürgerinitiative gegen Bahnlärm im Moseltal einen besseren Schutz für Güterzüge: Solche Felsrutsche seien grundsätzlich auch an der Mosel möglich, bestätigte auch ein Experte der Universität Mainz dem SWR. Das Schieferstein-Gebirge an beiden Flüssen sei nicht sehr stabil. Mit Bodenuntersuchungen ließen sich zwar besonders gefährdete Gebiete ausmachen - eine hundertprozentige Sicherheit gebe es aber nicht. In Kestert am Mittelrhein bereiten Spezialkräfte gerade die Sprengung am weiterer lockerer Felsbrocken vor. Alle anderen Verfahren, um sie kontrolliert abrutschen zu lassen, hatten nicht funktioniert.

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