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In den Kreisen Mayen-Koblenz und Neuwied sind die Schulen wegen der Bundesnotbremse seit Montag geschlossen. In Koblenz sind die Schulen wieder seit Donnerstag offen, die Kitas haben den Regelbetrieb wieder aufgenommen.

Die Stadt hatte die Schulen vor einer Woche geschlossen (23.4.). Die Kitas stellten zwischenzeitlich auf Notbetreuung um. Oberbürgermeister David Langner (SPD) begründete den Schritt trotz eines Inzidenzwerts unter 165 mit den gestiegenen Corona-Fallzahlen.

Die Koblenzer Verkehrsbetriebe fahren demensprechend ab morgen wieder größtenteils nach dem normalen Fahrplan, teilen die Verkehrsbetriebe mit. Auch die regulären Einsatzwagen zur Schülerbeförderung und Verstärkung der Linien werden wieder eingesetzt. Die Nachtbusse nach Mitternacht fallen weiterhin aus.

Schulen im Kreis Mayen-Koblenz geschlossen

Im angrenzenden Kreis Mayen-Koblenz bleiben die Schulen hingegen weiter zu. In den Kitas wird auf die Notbetreuung umgestellt. Damit reagierte der Kreis auf die neue Regelung des Bundes. Ab einer Inzidenz von 165 an drei Tagen in Folge ist demnach Präsenzunterricht verboten.

Wie die Kreisverwaltung mitteilt, sind auch Berufsschulen, Hochschulen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung betroffen. Grund dafür sei die Notbremse des Bundes, mit der die Corona-Pandemie eingedämmt werden soll und die seit Samstag gilt. Nach Angaben der Kreisverwaltung besteht die Regelung bis zum 30. April.

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Auch Kreis Neuwied schließt Schulen und Kitas

Der Kreis Neuwied hat ebenfalls die Schulen und Kitas geschlossen. Grund für die Maßnahmen sei die hohe Sieben-Tage-Inzidenz, sagte Landrat Achim Hallerbach (CDU) am Montag in einer Sitzung des Kreisausschusses. Aktuell gebe es im Kreis Neuwied zwar keine Hotspots, aber unterschiedliche Infektionsketten.

In einer Mitteilung des Landrats heißt es: "Mit dem Schul- und Kita-Betrieb ist eine hohe Kontaktwahrscheinlichkeit gegeben: auf dem Weg zur Schule/Kita, in den öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch innerhalb der jeweiligen Kita- oder Lerngruppen, selbst dann, wenn die Einrichtungen sehr gute Hygienekonzepte haben."

Trotz ausgeklügelter Hygienekonzepte und mehrerer Tests pro Woche hätten "Tausende von Schülern und Schülerinnen, aber auch das Lehrpersonal oder andere Bedienstete in Kitas und Schulen täglich Hunderte von Kontakten".

Notbetreuung in den Kitas im Kreis Neuwied

Aus diesem Grund habe man sich in Rücksprache mit der zuständigen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) dazu entschieden, die Schulen zu schließen.

Auch die Kindertagesstätten haben nun wieder den Notbetrieb aufgenommen. Die entsprechende Allgemeinverfügung gilt nach Angaben des Kreises bis zum 7. Mai.

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