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An der Koblenzer Schleuse hat das Hochwasser einen großen Baukran unterspült. Drei Häuser wurden vorsorglich zeitweise evakuiert. Das Technische Hilfswerk überwacht den Kran.

Zunächst war befürchtet worden, dass der Kran umstürzt. Am Freitagabend gab die Feuerwehr dann Entwarnung. Ein Statiker habe die Standfestigkeit des Krans untersucht und als stabil eingeschätzt.

Die geräumten Gebäude seien deshalb wieder freigegeben worden, schrieb die Feuerwehr auf Twitter. Die Bewohner konnten zurückkehren. Drei benachbarte Mehrfamilienhäuser waren vorsorglich geräumt worden, 14 Anwohner mussten dafür aus ihren Wohnungen heraus. Das Hochwasser hatte den Kran, der direkt an der Moselschleuse in Lützel steht, nach ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte vermutlich unterspült.

Das Technische Hilfswerk (THW) will den Kran das ganze Wochenende überwachen. Das THW brachte am Freitagabend ein Messsystem am Kran an, mit dem ein Gutachter feststellen sollte, wie sehr sich der Kran bewegt.

Ein Baukran an der Moselschleuse in Koblenz-Lützel drohte auf Häuser zu stürzen. (Foto: SWR)
Die Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr beobachten genau, ob sich der Kran weiter neigt.

Baufirma hatte Sorge, dass der Kran umkippt

Die Baufirma, die an der Schleuse arbeitet, hatte den Angaben zufolge die Feuerwehr gerufen, weil sich die Arbeiter unsicher waren, ob der Kran einsturzgefährdet sein könnte. Daraufhin waren die Gebäude geräumt worden.

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