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Mit einem bundesweiten Aktionstag soll heute auf die Bedeutung von Suchtberatungsstellen aufmerksam gemacht werden. Auch die Suchtkrankenhilfe des Caritasverbands Koblenz beteiligt sich. Seit Beginn der Corona-Pandemie hätten sich in den vergangenen Monaten mehr Menschen online bei der Suchthilfe der Caritas in Koblenz beraten lassen, heißt es. Mit fast 20 Mitarbeitern ist sie eine wichtige Anlaufstelle für Suchtkranke Menschen und ihre Angehörigen. Die Mitarbeiter beraten Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenabhängige Menschen oder Betroffene mit Spielsucht. Seit Corona und auch im Lockdown im Frühjahr hätten viele Menschen nach einer aktuellen Studie nicht nur mehr Alkohol, sondern auch früher am Tag getrunken, so die Caritas. Und: wegen Corona habe sich die finanzielle Situation auch bei der Koblenzer Suchtberatung verschärft. Als einzige im nördlichen Rheinland -Pfalz bietet sie auch Projekte für Kinder und Jugendliche aus psychisch belasteten Familien an.

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