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Im Norden von Rheinland-Pfalz müssten 25 Bahnbrücken neu gebaut werden, weil sich eine Sanierung nicht mehr lohnt. Betroffen ist nach Angaben der Deutschen Bahn unter anderem eine Brücke in Koblenz.

Im Norden des Landes gibt es insgesamt mehr als 750 Bahnbrücken, teilte die Deutsche Bahn dem SWR mit. Etwa drei Prozent von ihnen sind den Angaben zufolge so marode, dass es sich nicht mehr lohnen würde, sie instand zu setzen. Darunter ist auch die Horchheimer Eisenbahnbrücke, die in Koblenz über den Rhein führt. Nach einem jährlichen Bericht der Bahn an den Bund rechnet sich landesweit eine Sanierung demnach bei 88 Brücken nicht mehr.

Deutsche Bahn: "Marode Brücke trotzdem sicher"

Die Brücken seien aber trotz ihres schlechten Zustands für den Zugverkehr nach wie vor sicher. Sonst würde kein Betrieb zugelassen, betonte die Bahn. Sie unterteilt den Zustand ihrer Brücken in vier unterschiedliche Schadens-Kategorien. Je nach Schadensbild könne eine Brücke 15 Jahre in der schlechtesten Kategorie bleiben, bevor sie abgerissen oder neu gebaut werden müsse, hießt es.

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