In der JVA Koblenz saß IS-Anhängerin Lisa R. ein Jahr lang in Untersuchungshaft. (Foto: SWR)

Ergebnis der Obduktion liegt vor

Toter Häftling in Koblenz - kein Fremdverschulden

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Nach dem Tod eines Häftlings in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Koblenz liegt jetzt das Obduktionsergebnis vor. Der Tote war am Sonntag entdeckt worden.

Die Obduktion hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft keine Anzeichen auf ein Fremdverschulden ergeben. Sie geht demnach davon aus, dass sich der Mann das Leben genommen hat. Deswegen würden keine weiteren Ermittlungen gegen Dritte geführt, heißt es. Hinweise auf Suizidabsichten des Mannes habe es nicht gegeben.

Der Mann war wegen mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagt und nach Angaben der JVA in einem Einzelhaft-Raum untergebracht. Die Leiche sei am Sonntagmorgen entdeckt worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Leiche wurde obduziert

Durch die Obduktion der Leiche konnte nach Angaben der Staatsanwaltschaft die genaue Todesursache geklärt werden. Danach liegen den Angaben zufolge keine Anhaltspunkte für eine Straftat vor.

Am Landgericht hatte in der vergangenen Woche der Prozess gegen den 59-jährigen Koblenzer begonnen. Die Staatsanwaltschaft warf ihm in 23 Fällen schweren sexuellen Missbrauch von unter 14-Jährigen vor. Als Organisator von Ferienfreizeiten soll der Mann die Taten zwischen 2014 und 2017 teils in anderen Ländern verübt haben.

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