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Ein Moto-Crossfahrer hat am Wochenende einen größeren Rettungseinsatz ausgelöst: Er sollte bei seiner Flucht vor der Polizei nicht in eine hilflose Lage geraten.

Ein Radfahrer rief am Samstag die Polizei, weil ihm zwei Crossfahrer auf den Waldwegen zwischen Kobern und Wolken aufgefallen waren. Wenig später entdeckten die Beamten eines Streifenwagens den Kradfahrer auf der L52, der ohne Kennzeichen unterwegs war. Als er den Polizeiwagen sah, flüchtete er den Angaben zufolge über unbefestigte Wege und fuhr sich dabei mit seiner Moto-Crossmaschine im Schlamm fest.

Danach setzte er seine Flucht zu Fuß fort. Es bestand die Gefahr, dass er selbst im tiefen Schlamm stecken bleiben oder in eine mit Wasser vollgelaufene Grube stürzen könnte. Deshalb wurden Feuerwehren und Rettungsdienste alarmiert, außerdem unterstützte der Polizeihubschrauber die Suche nach dem Fahrer aus der Luft.

Die Besatzung des Hubschraubers entdeckte dabei, dass ein Wagen ganz in der Nähe anhielt und eine Person mit Motorradkleidung und einem Helm einsteigen ließ. Als der Wagen in einem Dorf in der Nähe hielt, seien der Fahrer und der Mann kontrolliert worden, den er mitgenommen hatte. Gegen den Kradfahrer laufen jetzt Ermittlungen.

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