Koblenz

Gasnotfallplan: Firmen im Norden von RLP in Sorge

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Die heutige Ausrufung der zweiten Stufe beim Notfallplan Gas könnte erhebliche Probleme für die Industrie im Norden von Rheinland-Pfalz bedeuten. Nach Angaben der IHK-Koblenz könnten viele Firmen gezwungen sein, Teile des Betriebs herunterzufahren, sollte die Gasmenge reduziert werden. Gerade die energieintensiven Betriebe aus der Stahl-, Glas oder Keramikproduktion würden ohnehin schon so effizient wie möglich mit dem Gas haushalten. Nach Angaben des Verbands Steine, Erden, Keramik aus Neuwied würden neue Öfen außerdem Millionen kosten und die Planung und Installation teilweise Jahre brauchen. Die Firma Finzelberg aus Andernach betont, dass eine plötzliche Reduktion der Gasmenge bei einigen Firmen Teile der Produktion zerstören könnte. Sie produzierten Inhaltstoffe für Arzneimittel, die dauerhaft auf bestimmten Temperaturen gehalten werden müssten, so ein Sprecher. Dieses Problem gebe es auch etwa bei Stahlbauern oder in der chemischen Industrie. 

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