STAND

Nach der Demonstration gegen Rechts in Remagen hat die Polizei 89 Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs eingeleitet: Gewaltbereite Demonstranten hätten am Samstag versucht, zum Aufmarsch von Rechten durchzudringen.

Zwei verletzte Polizisten und 90 kurzfristig festgenommene Demonstranten - das ist die Bilanz der Demonstrationen, die am Samstag Remagen in einen Ausnahmezustand versetzten. Rechtsextreme Gruppen hatten – wie jedes Jahr – zu einem sogenannten Trauermarsch aufgerufen. Diesen wollten linksgerichtete Demonstranten verhindern. Ein Großaufgebot der Polizei konnte die direkte Konfrontation verhindern - auch als eine linke, gewaltbereite Splittergruppe versuchte, die Polizeisperren zu durchbrechen.

Bei diesem Angriff verletzten sich zwei Beamte und die 90 Angreifer wurden kurzzeitig festgenommen. Die Demonstrationen führten zu teilweise großen Behinderungen. Teilweise musste die Bundesstraße 9 komplett gesperrt werden.

STAND
AUTOR/IN