Der Traum vom Eurovision Song Contest ist für Ikke Hüftgold geplatzt. Die Zuschauer und eine Fachjury entschieden sich für die Heavy-Metall-Formation Lord of the Lost.

Westerwälder beim deutschen Vorentscheid

ESC 2023: Ikke Hüftgold verpasst Ticket nach Liverpool

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Der Traum vom Eurovision Song Contest ist für Ikke Hüftgold geplatzt. Die Zuschauer und eine Fachjury entschieden sich für die Heavy-Metall-Formation Lord of the Lost.

Der Partysänger aus dem Westerwald landete bei der Abstimmung auf dem zweiten Platz. Acht Künster und Gruppen hatten sich in der Nacht zum Samstag in Köln in der Show "Unser Lied für Liverpool" um das ESC-Ticket beworben.

Vor etwa einem Monat war Matthias Distel alias Ikke Hüftgold über ein Voting auf Social Media in den deutschen Vorentscheid des Eurovision Song Contest 2023 gewählt worden. Seitdem hatte der Partysänger keine Pause: "Die letzten Tage waren eine reine Katastrophe. Ich habe mindestens fünf Kilo abgenommen, weil ich nur am Rennen bin."

Gemischte Reaktionen auf Partysong für den ESC 2023

Hüftgold trat an mit dem Song "Lied mit gutem Text": ein klassischer Partyschlager, wie man ihn vom Ballermann kennt. Die Reaktionen darauf waren gemischt - es gab viele positive, aber auch einige negative Kommentare, erzählt Distel dem SWR. "Einige verstehen keinen Spaß und wollen Ikke nicht auf der internationalen Bühne sehen."

"Einige verstehen keinen Spaß."

Ikke Hüftgold will den Partyschlager international großmachen

Der Partysänger hoffte auf Unterstützung aus seiner Partyschlager-Community. "Wenn Partyschlager in Liverpool ein Thema sein sollte, dann wird das vielleicht alles in Zukunft international", sagte Hüftgold.

Nach Großbritannien sollten dann die anderen Inseln kommen, träumte der Westerwälder. Monaco, Ostfriesland, New York... "Überall entstehen dann kleine Mallorcas." Aber Spaß beiseite. "Nehmt mich nicht ganz so ernst, ich tue es auch nicht", sagte der Sänger.

ESC liegt Hüftgold sehr am Herzen

Schon als Kind habe er mit seinen Eltern den Eurovision Song Contest geschaut. In den letzten Jahren habe er ziemlich mit gelitten, weil es für Deutschland nicht so funktioniert hat.

"Dass ich jetzt Teil dieser ESC-Geschichte werden darf, da geht ein kleiner Traum in Erfüllung."

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SWR