Menschen stehen vor einem Ladengeschäft, an der Tür ein Schild "Hier gilt 2G" (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Carsten Koall)

Strenge Kontaktbeschränkungen wegen Omikron

Diese Corona-Regeln gelten in der Region Koblenz

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Hohe Auslastung der Krankenhäuser und Gefahr durch die Omikron-Variante: Auch im Norden von Rheinland-Pfalz gelten deshalb seit dem 28. Dezember strengere Kontaktbeschränkungen.

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt auch im Norden von Rheinland-Pfalz weiter an. Deshalb sind vorerst keine generellen Lockerungen von Corona-Auflagen geplant. Darauf haben sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder am Montagnachmittag verständigt. Es soll aber auch vorläufig keine Verschärfungen geben.

Deshalb gelten weiterhin die von der Landesregierung für ganz Rheinland-Pfalz beschlossenen Regeln, die vor allem Ungeimpfte, aber wegen der Gefahr durch die Omikron-Variante auch Geimpfte treffen. Die Regelung gilt auch für die Stadt Koblenz und die Landkreise: Ahrweiler, Altenkirchen, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz, Neuwied, Rhein-Hunsrück, Rhein-Lahn und Westerwald.

Strenge Kontaktbeschränkungen für alle

Ungeimpfte dürfen sich demnach ausschließlich mit zwei Personen aus einem weiteren Haushalt treffen. Kinder unter 14 Jahre zählen nicht dazu. Als ein Haushalt gelten auch Paare, die nicht zusammen wohnen. Das gilt nicht für Treffen, an denen ausschließlich vollständig Geimpfte und Genesene teilnehmen.

Seit dem 28. Dezember 2021 gelten strengere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte und Genesene. Diese dürfen sich nur noch in Gruppen von maximal zehn Personen treffen. Kinder unter 14 Jahre zählen nicht dazu. Sobald eine ungeimpfte Person an einer Zusammenkunft teilnimmt, gelten die Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Personen: Das Treffen ist auf den eigenen Haushalt und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes beschränkt.

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Am Arbeitsplatz und im ÖPNV gilt 3G

Am Arbeitsplatz und im öffentlichen Nahverkehr gilt die 3G-Regel. Wer am Arbeitsplatz mit Menschen in Berührung kommt, muss geimpft oder genesen sein oder sich täglich testen lassen. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Regelung zu kontrollieren. Die 3G-Regel gilt auch in Bussen und Bahnen und soll stichprobenartig kontrolliert werden.

In der Gastronomie gilt 2Gplus - Clubs und Diskos schließen

Im Innenbereich in Restaurants, Bars und Kneipen gilt die 2Gplus-Regel. Das bedeutet, geimpfte und genesene Personen müssen zusätzlich einen aktuellen negativen Test vorlegen. Ausgenommen sind unter anderem Menschen, die bereits die Auffrischungsimpfung (Booster) bekommen haben. Ebenso gilt das in Pensionen, Jugendherbergen und Hotels. Eine Ausnahme gibt es in Kantinen.

Clubs und Diskotheken in Innenräumen müssen schließen. Tanzveranstaltungen werden verboten.

2Gplus auch bei Veranstaltungen im Innenbereich

Bei Veranstaltungen im Innenbereich haben nur noch geimpfte oder genesene Personen mit einem aktuellen negativen Test Zutritt. Das gilt auch für Schwimmbäder, Museen, Kinos, Konzerte oder Theater.

Im Amateursport

Die 2Gplus-Regelung gilt auch im Amateur- und Freizeitsport in Hallen oder in Fitnessstudios. Im Außenbereich gelten für nicht geimpfte Menschen die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum. Das heißt, sie dürfen nur alleine, mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie höchstens mit zwei Personen eines weiteren Hausstandes gemeinsam im Außenbereich Sport treiben.

Überregionale Großveranstaltungen

Überregionale Großveranstaltungen müssen ohne Zuschauer stattfinden. Laut Landesgesundheitsminister Clemens Hoch (SPD) fallen darunter etwa Bundesligaspiele aller Sportarten.

Die aktuelle Verordnung gilt ab dem 28. Dezember 2021

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