STAND

Hohe Corona-Fallzahlen und neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens - alle aktuellen Infos zur Corona-Pandemie sammelt das SWR Studio Koblenz in einem Corona-Blog für den Norden von Rheinland-Pfalz.

Sonntag (14. Februar)

+++Die aktuellen Corona-Fallzahlen +++
18 Uhr

Stadt/LandkreisAnzahl der Corona-Infizierten7-Tage-Inzidenz
Koblenz30544,7
Ahrweiler30070,7
Altenkirchen15839,6
Cochem-Zell113109,1
Mayen-Koblenz36740,6
Neuwied35561,8
Rhein-Hunsrück-Kreis29289,2
Rhein-Lahn-Kreis21858,1
Westerwaldkreis33854,5

+++ 298 Fälle von Corona-Varianten in Rheinland-Pfalz +++
16:20 Uhr

Das Landesuntersuchungsamt hat neue Zahlen zu Corona-Mutanten veröffentlicht. Demnach wurden bis jetzt in 298 Proben von Corona-Patienten britische, brasilianische und südafrikanische Varianten des Virus nachgewiesen.

Überwiegend britische Variante 298 Fälle von Corona-Varianten in Rheinland-Pfalz nachgewiesen

Das Landesuntersuchungsamt hat neue Zahlen zu Corona-Mutanten veröffentlicht. Demnach wurden bis jetzt in 298 Proben von Corona-Patienten britische, brasilianische und südafrikanische Varianten des Virus nachgewiesen.  mehr...

+++ Lockdown trifft Koblenzer Blumenhändler +++
14:10 Uhr

Der aktuelle Lockdown macht den Blumenhändlern und Gartencentern in Koblenz zu schaffen. Die Tage vor dem Valentinstag gehörten eigentlich zu den umsatzstarken Tagen im Jahr, heißt es von einigen Betrieben. Allerdings seien nur wenig Kunden bereit, Pflanzen telefonisch zu bestellen und dann abzuholen. Viele Kunden würden sich normalerweise die Pflanzen vor Ort aussuchen. Das ist aufgrund des Lockdowns nicht möglich. Außerdem sei es für die Floristen derzeit schwierig, an hochwertige Pflanzen zu kommen, weil die Großhändler durch die Corona-Pandemie weniger Pflanzen im Angebot hätten.

Samstag (13. Februar)

+++ Rheinland-Pfalz impft ab März auch Senioren zu Hause +++
9:30 Uhr

Als eines der ersten Bundesländer beginnt Rheinland-Pfalz mit den Corona-Schutzimpfungen bettlägeriger Menschen in ihren Wohnungen. Los gehen soll es laut Gesundheitsministerium am 1. März.

Kampf gegen Corona Hausärzte impfen bettlägrige Senioren in Rheinland-Pfalz zu Hause

In Rheinland-Pfalz werden ab heute Corona-Schutzimpfungen auch zu Hause gegeben. Geimpft werden bettlägrige Menschen über 80 Jahre.  mehr...

Freitag (12. Februar)

+++ Die aktuellen Corona-Fallzahlen +++
15:50 Uhr

Stadt/LandkreisAnzahl der Corona-Infizierten7-Tage-Inzidenz
Koblenz348/ -3547,3
Ahrweiler285/ +1161,5
Altenkirchen174/ +1550,5
Cochem-Zell130/ +488,0
Mayen-Koblenz442/ -3241,0
Neuwied474/ -169,5
Rhein-Hunsrück-Kreis313/ +995,0
Rhein-Lahn-Kreis233/ +267,0
Westerwaldkreis366/ -958,9

Quelle für die Zahlen ist das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz. Aufgrund von Melde- und Übermittlungsverzug kann es zu Abweichungen zwischen den Angaben des Landesuntersuchungsamts und der Gesundheitsämter kommen.

+++ Museen erleichtert über geplante Öffnungen +++
10:02 Uhr

Museen und Galerien in Rheinland-Pfalz dürfen womöglich bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wieder öffnen. Das Ludwig Museum in Koblenz freut sich darüber, wünscht sich aber mehr Planungssicherheit. Das Arp Museum in Remagen würde am liebsten sofort öffnen.

Koblenz

Öffnung bei stabilem Inzidenzwert von 35 Erster Lichtblick für Museum in Koblenz

Museen und Galerien in Rheinland-Pfalz dürfen womöglich bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner wieder öffnen. Das Ludwig Museum in Koblenz freut sich darüber - sieht aber auch noch Unsicherheiten.  mehr...

+++ Wirtschaft gegen Lockdown-Verlängerung, Kliniken dafür +++
9:18 Uhr

Die Kliniken im nördlichen Rheinland-Pfalz begrüßen die Entscheidung, den Lockdown um weitere drei Wochen bis zum 7. März zu verlängern. Auch wenn die Zahlen der Corona-Intensiv-Patienten sinken würden, sei das Personal immer noch stark belastet, heißt es beispielsweise von der Marienhaus-Gruppe. Die Wirtschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz kritisiert die Entscheidung dagegen. Die Industrie- und Handelskammer Koblenz geht davon aus, dass die Verlängerung des Lockdowns die Probleme der Unternehmen weiter verschärfen werde. Der Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz, Arne Rössel, kritisiert, eine mögliche frühere Öffnung etwa von Modegeschäften sei viel zu unverbindlich formuliert worden. Das gebe dem Einzelhandel keine Planungssicherheit.

Donnerstag (11. Februar)

+++ Die aktuellen Corona-Fallzahlen +++
16:50 Uhr

Stadt/LandkreisAnzahl der Corona-Infizierten7-Tage-Inzidenz
Koblenz383/ -670,1
Ahrweiler274/ +859,2
Altenkirchen159/ +039,6
Cochem-Zell126/ +1583,1
Mayen-Koblenz474/ +749,4
Neuwied475/ -1362,9
Rhein-Hunsrück-Kreis304/ -169,8
Rhein-Lahn-Kreis235/ +162,1
Westerwaldkreis375/ +167,9

Quelle für die Zahlen ist das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz. Aufgrund von Melde- und Übermittlungsverzug kann es zu Abweichungen zwischen den Angaben des Landesuntersuchungsamts und der Gesundheitsämter kommen.

+++ Koblenzer Studierende fordern Online-Prüfungen +++
15:30 Uhr

In einer Online-Petition fordern fast 360 Studierende der Uni Koblenz ein Umdenken beim Thema Präsenzklausuren. An der Universität seien in der aktuellen Klausurenphase vor Ort mitunter Präsenzklausuren mit mehr als 100 Studierenden vorgesehen.

Koblenz

Schon rund 700 Unterschriften gesammelt Petition gegen Klausuren im Hörsaal an der Uni Koblenz

Prüfungen im Hörsaal mit bis zu 100 Teilnehmern: Viele Studentinnen und Studenten der Uni Koblenz haben eine Petition gegen solche Präsenzklausuren unterschrieben. Die Uni verweist auf ihr Hygienekonzept und will an den Klausuren festhalten.  mehr...

Morgengruß SWR4 Rheinland-Pfalz

+++ IHK: Städte sollen auf mögliche Leerstände reagieren +++
9:20 Uhr

Die IHK Koblenz empfiehlt Städten im nördlichen Rheinland-Pfalz zu prüfen, wie viele Einzelhändler und Gastronomen durch die Corona-Krise voraussichtlich schließen müssen. Nur so könnten die Städte frühzeitig auf drohenden Leerstand in den Innenstädten reagieren, sagte der Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz, Arne Rössel. Für die Stadt Koblenz nennt die Wirtschaftsförderung der Stadt derzeit keine konkrete Zahl bezüglich drohender Schließungen. Man stehe aber in Kontakt mit Unternehmen und Vermietern von Gewerbeflächen, so ein Sprecher der Stadt.

+++ Friseure bereiten sich auf Wiedereröffnung vor +++
8:40 Uhr

Die Friseure im Norden von Rheinland-Pfalz bereiten sich auf die anstehende Wiedereröffnung am 1. März vor. Zwar habe man bis zuletzt darauf gehofft, doch schon in der nächste Woche wieder zu öffnen, heißt es von der rheinland-pfälzischen Friseur-Innung. Aber mit dem Termin Anfang März könne man trotzdem gut leben, sagt Landes-Innungsmeister Ingo Schmidt aus Selters. Bei der Bund-Länder-Sitzung am Mittwoch wurde entschieden, dass der allgemeine Lockdown bis zum 7. März verlängert wird. Ausnahmen gelten nur bei Grundschulen, die ab dem 22. Februar stufenweise wieder öffnen dürfen und bei Friseuren.

+++ Klinik- und Heimbetreiber fordert Impfstrategie +++
7:30 Uhr

Der Klinik- und Heimbetreiber Katharina Kasper GmbH mit Sitz in Dernbach fordert eine bessere Corona-Impfstrategie für seine mehr als 6.000 Beschäftigten. Das Gesundheitsunternehmen hat sich dafür in einem offenen Brief an die rheinland-pfälzische Landesregierung gewandt. Die Forderungen: Bestmöglichen Impfschutz und Impfgerechtigkeit für das Klinikpersonal. Kritisiert wird in dem offenen Brief vor allem, dass die Mitarbeiter mit dem umstrittenen Wirkstoff AstraZeneca geimpft werden sollen. Studien zufolge sei dieser Impfstoff weniger wirksam und helfe vor allem gegen die südafrikanische Corona-Mutation nur minimal.

Mittwoch (10. Februar)

+++ Die aktuellen Corona-Fallzahlen +++
16:10 Uhr

Stadt/LandkreisAnzahl der Corona-Infizierten7-Tage-Inzidenz
Koblenz389/ -469,3
Ahrweiler266/ -966,9
Altenkirchen159/ -839,6
Cochem-Zell111/ +848,9
Mayen-Koblenz481/ -3847,1
Neuwied488/ -868,4
Rhein-Hunsrück-Kreis305/ -795,0
Rhein-Lahn-Kreis234/ -658,9
Westerwaldkreis376/ +963,4

Quelle für die Zahlen ist das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz. Aufgrund von Melde- und Übermittlungsverzug kann es zu Abweichungen zwischen den Angaben des Landesuntersuchungsamts und der Gesundheitsämter kommen.

+++ Landräte kritisieren ungleiche Behandlung von Unternehmen +++
13:10 Uhr

Drei Landräte haben in einem offenen Brief an die Landesregierung die ungleiche Behandlung von Unternehmen in der Corona-Pandemie kritisiert. Sie bemängeln, dass etwa Friseure nur ihre laufenden Kosten bei den Corona-Hilfen geltend machen dürften, Gastronomen aber finanzielle Unterstützung auf der Grundlage ihres Umsatzes aus dem vergangenen Jahr bekämen. Das könnten viele Menschen nicht nachvollziehen. Die Landräte aus den Kreisen Neuwied, Altenkirchen und dem Westerwaldkreis betonen, dass die Corona-Pandemie viele Unternehmer in eine Existenzkrise gestürzt habe. Deshalb müssten die Unternehmen mehr Unterstützung vom Land bekommen.

+++ Koblenzer Berufsschule quält sich durch die Corona-Krise +++
11:40 Uhr

Distanzunterricht ist und bleibt nicht mehr als eine Notlösung, darin sind sich die meisten Schüler, Lehrer und Eltern einig - erst recht an Berufsschulen. Da sehen die Schüler sich auch in normalen Zeiten eher selten und bauen schwer eine Bindung auf. Umso schwieriger ist der Online-Unterricht jetzt während des Corona-Lockdowns - auch an der Carl-Benz-Schule in Koblenz.

Video herunterladen (6,4 MB | MP4)

Dienstag (9. Februar)

+++ Marienhaus-Kliniken fordern schnelle Impfungen für ihre Mitarbeiter +++
17:20 Uhr

Die Marienhaus GmbH mit Sitz in Neuwied fordert vom Land eine klare Impf-Perspektive für die Mitarbeiter ihrer Kliniken. Bislang hätten nur wenige Mitarbeiter eine Corona-Impfung erhalten, obwohl Hunderte zur sogenannten Priorität eins gehörten, heißt es vom Unternehmen. Die Mitarbeiter schreiben in einem Brief an das Gesundheitsministerium, dass es demotivierend für sie sei noch nicht zu wissen, wann sie geimpft werden, obwohl sie seit Monaten an vorderster Front gegen das Virus kämpften. Außerdem haben die Mitarbeiter klare Forderungen, mit welchem Impfstoff sie geimpft werden sollten.

Neuwied

Ärzte und Direktoren schreiben Brandbrief ans Land Marienhaus-Kliniken fordern schnelle Impfungen für ihre Mitarbeiter

Die Marienhaus GmbH hat einen Brandbrief an das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium geschrieben. Darin bemängelt der Klinikbetreiber, dass seine Mitarbeiter noch nicht gegen das Coronavirus geimpft wurden und hat auch bei der Art des Impfstoffs eine klare Forderung.  mehr...

+++ Virus-Mutation: Sechs Nachweise im Umfeld von Bad Emser Kita+++
16:40 Uhr

In einer Kindertagesstätte in Bad Ems sind bei weiteren Mitarbeiterinnen die besonders ansteckenden Corona-Mutationen nachgewiesen worden - und zwar bei vier von sieben Beschäftigten. Außerdem sind nach Angaben des Stadtbürgermeisters Oliver Krügel eine Mutter und ein Kind an einer Mutation erkrankt. Die Kita Haus Maria Anna bleibe deshalb weiter geschlossen.

+++ Berufsfeuerwehr in Koblenz mit übrig gebliebenen Impfdosen geimpft+++
16:20 Uhr

In Koblenz hat die Berufsfeuerwehr mit übrig gebliebenen Impfdosen fast alle eigenen Mitarbeiter gegen Corona impfen lassen. Das hat die Stadt dem SWR auf Nachfrage bestätigt. Knapp die Hälfte der 127 Geimpften gehört nach Angaben der Stadt aber nicht zur höchsten Prioritätsgruppe.

Rheinland-Pfalz

Übrig gebliebene Corona-Impfdosen genutzt Auch nicht priorisierte Feuerwehrmitarbeiter in Koblenz geimpft

In Koblenz hat die Berufsfeuerwehr mit übrig gebliebenen Impfdosen fast alle eigenen Mitarbeiter gegen Corona impfen lassen. Knapp die Hälfte der 127 Geimpften gehört jedoch nicht zur höchsten Prioritätsgruppe.  mehr...

+++ Die aktuellen Corona-Fallzahlen +++
15:10 Uhr

Stadt/LandkreisAnzahl der Corona-Infizierten7-Tage-Inzidenz
Koblenz393/ -1976,3
Ahrweiler275/ -1563,0
Altenkirchen167/ -445,0
Cochem-Zell103/ -1842,4
Mayen-Koblenz519/ -2951,8
Neuwied496/ -3173,3
Rhein-Hunsrück-Kreis312/ -991,1
Rhein-Lahn-Kreis240/ -2078,5
Westerwaldkreis367/ -3063,9

Quelle für die Zahlen ist das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz. Aufgrund von Melde- und Übermittlungsverzug kann es zu Abweichungen zwischen den Angaben des Landesuntersuchungsamts und der Gesundheitsämter kommen.

+++ Großteil der Koblenzer Gastro-Beschäftigten in Kurzarbeit+++
10:05 Uhr

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat auf die dramatischen Folgen der Schließungen für die Beschäftigten des Hotel- und Gaststättengewerbes in Koblenz aufmerksam gemacht – und fordert ein Mindest-Kurzarbeitergeld von monatlich 1.200 Euro. "Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. Letzte Reserven sind längst aufgebraucht. Und es könnten noch Monate vergehen, bis Lokale und Hotels wieder öffnen", so Volker Daiss, Geschäftsführer der NGG-Region Mittelrhein. Nach Einschätzung der Gewerkschaft haben die aktuellen Schließungen ähnlich gravierende Auswirkungen wie der Lockdown im Frühjahr vergangenen Jahres. Damals meldeten 227 gastgewerbliche Betriebe in Koblenz Kurzarbeit an – das seien 74 Prozent aller Betriebe der Branche in der Stadt. Die Zahl der kurzarbeitenden Köchinnen, Kellner und Hotelangestellten stieg auf 1.323, so eine Auswertung der Bundesagentur für Arbeit im Auftrag der NGG.

+++ Hufeland-Klinik bietet psychologische Hilfe bei Corona-Spätfolgen+++
9:40 Uhr

Video herunterladen (5,3 MB | MP4)

Immer mehr Menschen leiden unter den Spätfolgen einer Corona-Infektion. Die Hufeland-Klinik in Bad Ems will dieses Problem gezielt angehen und bietet seit Kurzem eine Gesprächstherapie für ehemalige Corona-Patienten an.

Montag (8. Februar)

+++ Klinikum Mittelmosel verschiebt Operationen wegen Corona +++
17:05 Uhr

Das Klinikum Mittelmosel in Zell hat für diese Woche alle geplanten Operationen verschoben. Hintergrund ist, dass inzwischen elf Mitarbeiter positiv auf Corona getestet wurden. Sie befinden sich in Quarantäne, so ein Sprecher der Dernbach-Gruppe Katharina Kasper. Man gehe davon aus, dass es im Umfeld der Betroffenen noch mehr Ansteckungen gegeben habe. Die Notaufnahme am Klinikum Mittelmosel bleibt allerdings für Notfälle weiter offen. Inzwischen sei auch ein Patient in der Klinik positiv auf Corona getestet worden, der bei der Aufnahme noch negativ getestet worden sei.

+++ Kreis Ahrweiler lässt Proben auf Mutationen untersuchen +++
16:35 Uhr

Nachdem Ende Januar im Kreis Ahrweiler erstmals Fälle der hochansteckenden britischen Coronavirus-Mutation im Labor nachgewiesen wurden, werden laut Gesundheitsamt bis auf Weiteres vorsorglich alle positiven Corona-Proben auf Mutationen geprüft. Die hierfür erforderlichen Laborkapazitäten stehen laut Kreisverwaltung zur Verfügung. Landrat Jürgen Pföhler teilte mit, dass unter allen Umständen verhindert werden müsse, dass sich die Virusmutationen im Kreis Ahrweiler weiter ausbreiten. Mit dem ersten Nachweis der mutierten britischen Coronavirus-Variante hat der Kreis auch die Quarantäne- und Absonderungsmaßnahmen für Menschen verschärft, die sich mit einer Mutation des Coronavirus infiziert haben. Insgesamt sind im Kreis Ahrweiler laut Gesundheitsamt derzeit neun Infizierte und ihre nahen Kontaktpersonen davon betroffen.

+++ Die aktuellen Corona-Fallzahlen +++
16:30 Uhr

Stadt/LandkreisAnzahl der Corona-Infizierten7-Tage-Inzidenz
Koblenz412/ -1882,4
Ahrweiler290/ -263,8
Altenkirchen171/ -948,9
Cochem-Zell121/ -3142,4
Mayen-Koblenz548/ -4750,4
Neuwied527/ -6768,4
Rhein-Hunsrück-Kreis321/ -33107,6
Rhein-Lahn-Kreis260/ +1276,9
Westerwaldkreis397/ +071,8

Quelle für die Zahlen ist das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz. Aufgrund von Melde- und Übermittlungsverzug kann es zu Abweichungen zwischen den Angaben des Landesuntersuchungsamts und der Gesundheitsämter kommen.

+++ Corona-Mutation in Bad Emser Kita nachgewiesen +++
10:05 Uhr

In einer Kindertagesstätte in Bad Ems haben sich zwei Mitarbeiterinnen mit der britischen Mutation des Corona-Virus infiziert, die als besonders ansteckend gilt. Nach Angaben der Stadt und des Rhein-Lahn-Kreises ist noch unklar, ob sich auch zwei weitere Kita-Mitarbeiterinnen mit dem Virus angesteckt haben. Sie seien ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Bad Ems

Einrichtung bleibt weiter geschlossen 16 Fälle der britischen Corona-Mutation im Umfeld von Bad Emser Kita

In einer Kindertagesstätte in Bad Ems haben sich sieben Mitarbeiterinnen mit der britischen Mutation des Coronavirus infiziert. Auch mehrere Kinder und Eltern sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

STAND
AUTOR/IN