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Steigende Corona-Fallzahlen und neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens - alle aktuellen Infos zur Corona-Pandemie sammelt das SWR Studio Koblenz in einem Corona-Blog für den Norden von Rheinland-Pfalz.

Sonntag (13. Dezember)

+++ Probebetrieb im Corona-Impfzentrum erfolgreich +++
19:00 Uhr

Das zentrale Corona-Impfzentrum in Oberhonnefeld im Kreis Neuwied ist einsatzbereit. Nach Angaben des Krisenstabes ist heute der Probebetrieb in einer Gewerbehalle erfolgreich gewesen. Jetzt warte man nur noch auf den Impfstoff. Außerdem sucht der Kreis Neuwied für das zentrale Corona-Impfzentrum noch medizinisches Personal und freiwillige Ärzte.

Das zentrale Corona-Impfzentrum im Kreis Neuwied ist in einer Gewerbehalle in Oberhonnefeld eingerichtet worden.  (Foto: Tim Wessel/Kreisverwaltung)
Das zentrale Corona-Impfzentrum im Kreis Neuwied ist in einer Gewerbehalle in Oberhonnefeld eingerichtet worden. Tim Wessel/Kreisverwaltung

+++ Koblenzer Arzneimittel-Großhändler bereitet sich vor +++
18:30 Uhr

Das Koblenzer Arzneimittel-Großhandelsunternehmen Krieger bereitet sich auf die Auslieferung des Corona-Impfstoffs vor. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde es von der Landesregierung mit der Logistik für die Verteilung der Impfstoffe und dem entsprechenden Impfzubehör beauftragt. Das Unternehmen wird demnach die 31 rheinland-pfälzischen Impfzentren beliefern. In Deutschland sollen die Impfungen Ende dieses oder Anfang des nächsten Jahres starten.

+++ Mehr als 1.000 Corona-Infizierte im Kreis Neuwied +++
17:00 Uhr

Stadt / LandkreisAnzahl der Corona-Infizierten7-Tage-Inzidenzwert
Koblenz577159,6
Ahrweiler367106,1
Altenkirchen353113,3
Mayen-Koblenz710119,9
Neuwied1039229,7
Rhein-Hunsrück-Kreis294119,2
Rhein-Lahn-Kreis380139,8
Westerwaldkreis459117,9

Quelle für die Zahlen ist das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz. Aufgrund von Melde- und Übermittlungszwang kann es zu Abweichungen zwischen den Angaben des Landesuntersuchungsamts und der Gesundheitsämter kommen.

+++ Zwei weitere Corona-Tote im Kreis Neuwied +++
16:15

Im Kreis Neuwied sind über das Wochenende 124 neue Positivfälle bekannt geworden. Außerdem starben nach Angaben der Kreisverwaltung zwei weitere Menschen aus der Stadt Neuwied und der Verbandsgemeinde Puderbach an oder mit dem Corona-Virus.

+++ Dreyer verkündet "Shutdown" für Rheinland-Pfalz +++
15:45 Uhr

Trotz des Teil-Lockdowns steigt die Zahl der Corona-Infektionen auch in Rheinland-Pfalz. Ein Shutdown noch vor Weihnachten soll die notwendige Wende bringen. Eine landesweite Ausgangsbeschränkung gibt es vorerst nicht.

Rheinland-Pfalz

Regelungen für die kommenden Wochen Landesregierung erlässt neue Corona-Verordnung

Nach der Einigung von Bund und Ländern auf einen Lockdown hat die rheinland-pfälzische Landesregierung am Montagabend die entsprechende Landesverordnung veröffentlicht. Diese regelt, was ab Mittwoch in Rheinland-Pfalz erlaubt ist und was nicht.  mehr...

Freitag (11. Dezember)

+++ Immer mehr Corona-Infizierte im Kreis Neuwied +++
14:10 Uhr

Stadt / LandkreisAnzahl der Corona-Infizierten7-Tage-Inzidenzwert
Koblenz605/+12149,1
Ahrweiler408/+1297,6
Mayen-Koblenz783/+23122,6
Neuwied974/+71189,3
Rhein-Hunsrück-Kreis309/+14114,4
Rhein-Lahn-Kreis375/+17125,9
Westerwaldkreis431/+5899,6

Quelle für die Zahlen ist das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz. Aufgrund von Melde- und Übermittlungszwang kann es zu Abweichungen zwischen den Angaben des Landesuntersuchungsamts und der Gesundheitsämter kommen.

+++ Mahnwache mit 1.000 leeren Stühlen in Koblenz +++
13:00 Uhr

Etwa 100 Gastronomen, Hoteliers, Künstler und andere Selbstständige haben eine Mahnwache am Deutschen Eck in Koblenz abgehalten. Sie wollen wissen, welchen Plan die Bundesregierung zum Schutz vor der Corona-Pandemie langfristig verfolgt.

Koblenz

Mahnwache mit 1.000 leeren Stühlen in Koblenz Gastronomen und Selbstständige blicken voller Sorge in die Zukunft

Etwa 100 Gastronomen, Hoteliers, Künstler und andere Selbstständige haben eine Mahnwache am Deutschen Eck in Koblenz abgehalten. Sie wollen wissen, welchen Plan die Bundesregierung zum Schutz vor der Corona-Pandemie langfristig verfolgt.  mehr...

+++ Nächtliche Ausgangssperre im Kreis Limburg-Weilburg +++
9:30 Uhr

Im Kreis Limburg-Weilburg gilt ab Samstag eine nächtliche Ausgangssperre. Wie der Kreis mitteilt liegt der Corona-Inzidenzwert seit mehreren Tagen über dem kritischen Wert von 200. Für diesen Fall gelten in Hessen verschärfte Bestimmungen. Die Menschen im Kreis dürfen dann ab morgen ihre Wohnungen von 21 bis 5 Uhr nicht verlassen. Ausnahmen gelten etwa, wenn Menschen zur Arbeit oder jemanden pflegen müssen.

Donnerstag (10. Dezember)

+++ Zahl der Corona-Infizierten in der Region steigt weiter +++
17:15 Uhr

Stadt / LandkreisAnzahl der Corona-Infizierten7-Tage-Inzidenzwert
Koblenz586/+24133,3
Ahrweiler396/-896,1
Mayen-Koblenz760/+37112,4
Neuwied903/+38205,7
Rhein-Hunsrück-Kreis295/+5112,4
Rhein-Lahn-Kreis358/+22122,7
Westerwaldkreis392/+1980,7

Quelle für die Zahlen ist das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz. Aufgrund von Melde- und Übermittlungszwang kann es zu Abweichungen zwischen den Angaben des Landesuntersuchungsamts und der Gesundheitsämter kommen.

+++ Burgfestspiele in Mayen sollen 2021 stattfinden +++
7:11 Uhr

In Mayen hat der Stadtrat den Zuschuss für die Burgfestspiele auf der Genovevaburg im kommenden Jahr auf mehr als 500.000 Euro erhöht. Der Rat geht davon aus, dass wegen der Corona-Pandemie auch kommenden Sommer möglicherweise nur die Hälfte der Karten verkauft werden, damit die Zuschauer genug Abstand halten können. Damit würden erhebliche Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten wegbrechen. Dieses Defizit wird die Stadt mit dem höheren Zuschuss ausgleichen.

+++ Kritik am Honorar für Ärzte in Impfzentren +++
6:30 Uhr

Unverhältnismäßig, unanständig, überzogen. Die Honorare für Ärzte in den künftigen rheinland-pfälzischen Corona-Impfzentren stoßen auf Kritik. 140 Euro pro Stunde seien zu hoch, sagten praktizierende Ärzte, die mit dem SWR gesprochen haben, aber auch von prominenter Seite: wie dem ehemaligen Nuklearmediziner in Koblenz, Prof. Helmut Wieler oder dem Arzt und Landrat des Kreises Altenkirchen, Peter Enders. So bekämen Ärzte, die als Notfallmediziner arbeiteten oder Bereitschaftsdienste übernähmen, weniger als die Hälfte der 140 Euro. Für die Ärzte in den Impfzentren bedeutet das einen Tagessatz von mehr als 1.100 Euro. Das Gesundheitsministerium bezeichnete dagegen die Honorarhöhe als angemessen und vertretbar. Die Honorarhöhe hatte das Land Rheinland-Pfalz mit der Kassenärztlichen Vereinigung ausgehandelt.

Rheinland-Pfalz

"Unverhältnismäßig, unanständig, überzogen" Streit um Ärztehonorare in Corona-Impfzentren in Rheinland-Pfalz

Noch werden die Impfungen gegen Corona erst vorbereitet, schon gibt es Streit darüber. Es geht um das Honorar für die Ärzte dort. Viele scheinen mithelfen zu wollen - und bekommen dafür auch einen ordentlichen Tagessatz.  mehr...

Am Morgen SWR4 Rheinland-Pfalz

Mittwoch (9. Dezember)

+++ Brohltal - erste Patienten negativ auf Corona getestet +++
18:30 Uhr

Die ersten Coronatests bei Patienten in der Brohltal-Klinik St. Josef im Kreis Ahrweiler sind negativ ausgefallen. Nach Angaben des Krankenhausbetreibers Marienhaus GmbH stünden aber die Ergebnisse von weiteren Patienten und den Mitarbeitern noch aus. In der Fachklinik für geriatrische Rehabilitation in Burgbrohl hatten sich nach eigenen Angaben sechs Patienten und vier Mitarbeiter mit dem Corona-Virus infiziert. Die infizierten Personen sowie ihre engeren Kontaktpersonen befinden sich laut Kreisverwaltung in häuslicher Quarantäne.

+++ DRK in Bad Neuenahr-Ahrweiler bittet um Spenden +++
15:46 Uhr

Das DRK in Bad Neuenahr-Ahrweiler will in der kommenden Woche alle Bürger der Stadt in einem Brief um Spenden bitten. Der Grund: Der DRK-Ortsverein nimmt nach eigenen Angaben durch die Corona-Pandemie kaum noch Gebühren für Einsätze auf Veranstaltungen ein. Nach Angaben eines DRK-Sprechers finanzieren diese Gebühren aber unter anderem auch die DRK-Unterkunft, die Ausbildung der Helfer und den Unterhalt der Rettungswagen. Zurzeit finanziert das DRK in Bad Neuenahr-Ahrweiler seine ehrenamtliche Arbeit nach eigenen Angaben teilweise mit Rücklagen.

+++ St. Nikolaus-Stiftshospital in Andernach: Nach Corona bald wieder Normalbetrieb +++
15:33 Uhr

Das St. Nikolaus-Stiftshospital in Andernach kehrt nach eigenen Angaben stufenweise in den Normalbetrieb zurück. Das Krankenhaus hatte vor etwa zwei Wochen einen harten Lockdown nach Coronainfektionen von Ärzten, Pflegern und Mitarbeitern durchgeführt. Das St. Nikolaus-Stiftshospital in Andernach nimmt seit Mittwoch wieder Intensivpatienten auf.

Die Intensivstation verfüge nun über zusätzliche Schutz- und Hygienemaßnahmen, sagte eine Krankenhaussprecherin. Ab dem kommendem Montag solle das Krankenhaus wieder normal arbeiten. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz habe das genehmigt. Nach Angaben des Krankenhauses seien die meisten der Covid-19-positiv getesteten Mitarbeiter inzwischen wieder gesund. Kein Mitarbeiter musste in einem Krankenhaus behandelt werden.

+++ Zahl der Corona-Infizierten in der Region sinkt im Westerwaldkreis und im Kreis Ahrweiler +++
15:26 Uhr

Stadt / LandkreisAnzahl der Corona-Infizierten7-Tage-Inzidenzwert
Koblenz562/+21121,9
Ahrweiler404/-2091,5
Mayen-Koblenz723/+4796,5
Neuwied865/+82197,5
Rhein-Hunsrück-Kreis290/+12115,4
Rhein-Lahn-Kreis336/+20111,2
Westerwaldkreis373/-1475,3

Quelle für die Zahlen ist das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz. Aufgrund von Melde- und Übermittlungszwang kann es zu Abweichungen zwischen den Angaben des Landesuntersuchungsamts und der Gesundheitsämter kommen.

+++ Coronafälle in der Brohltal-Klinik St. Josef +++
7:00 Uhr

Mehrere Patientinnen und Mitarbeiter der Brohltal-Klinik St. Josef im Kreis Ahrweiler haben sich nach Angaben der Kreisverwaltung mit dem Coronavirus infiziert. Das Gesundheitsamt suche nun nach den Kontaktpersonen im beruflichen und privaten Umfeld. Außerdem testet das Gesundheitsamt nach Angaben der Kreisverwaltung alle Patientinnen und Patienten sowie das Personal der Brohltal-Klinik. Die infizierten Personen sowie ihre engeren Kontaktpersonen befänden sich in häuslicher Quarantäne.

Dienstag (8. Dezember)

+++ Kreis Neuwied mit den meisten Corona-Infizierten in der Region +++
16:00 Uhr

Stadt / LandkreisAnzahl der Corona-Infizierten7-Tage-Inzidenzwert
Koblenz541121
Ahrweiler42491,5
Mayen-Koblenz67680,7
Neuwied783169
Rhein-Hunsrück-Kreis278100,8
Rhein-Lahn-Kreis316115,3
Westerwaldkreis38784,7

Quelle für die Zahlen ist das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz. Aufgrund von Melde- und Übermittlungszwang kann es zu Abweichungen zwischen den Angaben des Landesuntersuchungsamts und der Gesundheitsämter kommen.

+++ 15 neue Corona-Fälle im Kreis Neuwied gemeldet +++
7:58 Uhr

Im Kreis Neuwied wurden für den Montag 15 neue Positivfälle gemeldet. Die Summe aller Positivfälle steigt nach Angaben der Kreisvewaltung demnach auf 2.264 an. Aktuell sind 385 infizierte Personen in Quarantäne. Der Inzidenzwert liegt gemäß aktueller Berechnung durch das Landesuntersuchungsamt RLP bei 163,6. Damit liegt der Kreis Neuwied weiterhin in der Warnstufe Rot und gilt als Risikogebiet.

Montag (7. Dezember)

+++ Sportbund Rheinland kritisiert die Landesregierung +++
15:06 Uhr

Der Sportbund Rheinland kritisiert den Corona-Rettungsschirm des Landes für Vereine. Die Sportbund Rheinland-Präsidentin Monika Sauer sagte auf der virtuellen Mitgliederversammlung am Wochenende, wegen hoher Hürden seien landesweit bisher nur zehn Prozent der Hilfsgelder abgerufen worden. Drei Millionen Euro stellt der Rettungsschirm den Vereinen zur Verfügung. Im Sportbund Rheinland seien bis Ende November lediglich 60.000 Euro für zwölf Vereine bewilligt worden - zwar für die Vereine, die von einer Insolvenz bedroht und damit in existentiellen Nöten sind. Auf der virtuellen Mitgliederversammlung mit rund 180 Teilnehmern forderte Präsidentin Monika Sauer die Landesregierung außerdem auf, den Sport künftig frühzeitig in Entscheidungen über Beschränkungen und Lockerungen einzubeziehen. Im Sportbund Rheinland sind mehr als 3.000 Sportvereine organisiert.

+++ Bundeswehr unterstützt Corona-Teststation im Kreis Ahrweiler +++
11:41 Uhr

Im Kreis Ahrweiler helfen zehn Bundeswehrsoldaten dem Gesundheitsamt bei Aufgaben in der Corona-Pandemie. Vier Soldaten eines Sanitätsregiments aus dem Westerwald arbeiten nach Angaben der Kreisverwaltung in der Corona-Ambulanz in der Gemeinde Grafschaft. Sie führen Abstriche durch und bereiten den Versand der Proben für das Labor vor. Sechs weitere Soldaten aus Gerolstein helfen direkt im Gesundheitsamt bei der Erfassung und Nachverfolgung der Corona-Kontakte.

+++ 56 Menschen wegen Corona in Koblenzer Krankenhäuser +++
10:33 Uhr

Derzeit werden in den Koblenzer Krankenhäusern 56 Personen behandelt, die an COVID-19 erkrankt sind, das teilt die Stadt mit. Das sind vier Personen mehr im Vergleich zur letzten Meldung vom vergangenen Freitag.

+++ Gutschein-Aktion für den Limburger Einzelhandel startet noch vor Weihnachten +++
10:17 Uhr

Die Stadt Limburg will mit Einkaufsgutscheinen den Einzelhandel und die Gastronomie unterstützen. Das Stadtparlament hat in einer Sondersitzung der Aktion "Das Limburg Plus" zugestimmt. Der Käufer bezahlt für einen Gutschein 25 Euro, kann aber für 35 Euro einkaufen. Die Stadt Limburg bezuschusst jeden Gutschein mit 10 Euro. Eine Million Euro wird sie im kommenden Jahr für das Projekt zur Verfügung stellen, um Handel und Gastronomie anzukurbeln. Ab dem 14. Dezember startet der Verkauf der Gutscheine, eingelöst werden können sie voraussichtlich ab dem 21. Dezember in allen Geschäften. Ausgeschlossen sind Supermärkte und Baumärkte, Tankstellen, Apotheken und Drogerien, weil sie weniger oder nicht von der Corona-Pandemie betroffen seien, so die Stadt.

+++ Kreis Neuwied registriert 50 neue Corona-Fälle +++
9:30 Uhr

Im Kreis Neuwied wurden am Sonntag 50 neue Positivfälle registriert. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Die Summe aller Positivfälle steige demnach auf 2.249 an. Aktuell seien 398 infizierte Personen in Quarantäne. Der Inzidenzwert liege gemäß aktueller Berechnung durch das Landesuntersuchungsamt RLP bei 158,1. Damit gilt für den Kreis Neuwied weiterhin die Warnstufe Rot.

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