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Im Streit um die Burg Rheinfels zwischen der Stadt St. Goar und dem Adelshaus Hohenzollern kritisiert der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Bleser den vorgelegten Kompromissvorschlag.

Dem SWR sagte er, es gebe keinen Grund für die Stadt, irgendwelche finanziellen Verpflichtungen zu übernehmen. Bleser kritisiert unter anderem, die Stadt bleibe auf Anwalts- und Gerichtskosten sitzen, falls sie dem Vorschlag zustimme.

Der Kompromissvorschlag, der dem Stadtrat zur Entscheidung vorliegt, sieht vor, dass die Hohenzollern auf jegliche Besitzansprüche auf die Burg verzichten. Im Gegenzug soll die vom Adelshaus geführte Prinzessin Kira von Preußen Stiftung mitfinanziert werden - durch ein erhöhtes Eintrittsgeld für die Burg.

SPD wirbt für Kompromiss, CDU ist skeptisch

Das sorgt für Diskussionen. Der Bürgermeister und die SPD-Mehrheitsfraktion werben für diesen Vorschlag, die CDU ist skeptisch und will in einer weiteren Sitzung die Anwältin der Stadt zum genauen Inhalt des Vergleichs befragen.

Zu seiner eigenen Rolle sagte Bleser, auf Initiative des Prinzen von Hohenzollern habe er Ende September ein Gespräch mit einem Vertreter der Verbandsgemeindeverwaltung St. Goar-Oberwesel vermittelt. Der Prinz habe ihm damals gesagt, er suche in dem Fall eine einvernehmliche Regelung.

Vergleich mit dem Haus Hohenzollern verzögert sich weiter Streit um die Burg Rheinfels geht in neue Runde

Der Streit um die Zukunft der Burg Rheinfels geht in eine neue Runde. Am Montag hat die CDU-Fraktion einen Antrag gestellt, die Anwältin der Stadt zu den rechtlichen Fragen des Vergleichs mit der Prinzessin Kira von Preußen Stiftung zu hören.  mehr...

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