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Ein langjähriger Beamter des Beschaffungsamtes der Bundeswehr in Koblenz darf wegen eines schweren Dienstvergehens entlassen werden. Das hat Verwaltungsgericht Trier in einem Disziplinarverfahren gegen den Beamten entschieden. Nach Angaben einer Gerichtssprecherin verliert der Mann damit nach 36 Jahren als Beamter seine Pensionsansprüche. Die Bundesrepublik als Dienstherr hatte in den Disziplinarverfahren argumentiert, er habe gegen seine Dienstpflichten verstoßen. Der beklagte Beamte war für die Absicherung von Liegenschaften der Bundeswehr zuständig, die meist durch private Firmen erfolgte. Von einem Unternehmen soll er dabei unter anderem teure Elektronik und über 120 Einladungen zum Essen als Geschenk angenommen haben. Nach dem Urteil der Trierer Verwaltungsrichter hat er damit seine Position als Amtsträger zum eigenen Vorteil missbraucht. Das rechtfertige seine Entfernung aus dem Dienst.

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