Ahrtal

Bundesbank wäscht Geld aus Hochwassergebiet

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Spezialisten der Bundesbank sind weiterhin damit beschäftigt, beschädigtes Bargeld aus den Hochwassergebieten in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gegen neue Scheine auszutauschen. Bislang sind nach Bundesbank-Angaben mehr als 65 Millionen Euro an sogenanntem Flutgeld eingereicht worden. Das seien noch einmal rund 15 Millionen Euro mehr als zu Monatsbeginn. Die Scheine stammen den Angaben zufolge von Banken und Sparkassen - etwa aus zerstörten Geldautomaten oder von Privatleuten. Die wegen des Hochwassers oft stark mit Schlamm, Abwässern und Heizöl verdreckten Geldscheine werden im Analysezentrum für Falschgeld und beschädigtes Bargeld der Bundesbank in Mainz gewaschen, getrocknet und geprüft, damit die Einreichenden ihr Geld in frischen Noten zurückbekommen. Für die Bürgerinnen und Bürger ist der Service kostenlos.

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