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Auch Brauereien aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz fordern von der Bundesregierung staatliche Hilfen, weil sie wegen des Corona-Lockdowns hohe Umsatzeinbußen haben. Das haben sie in einem Brandbrief bekanntgegeben, der jetzt veröffentlicht wurde. An der Forderung beteiligen sich über 300 Brauereien aus ganz Deutschland. Der Geschäftsführer der Koblenzer Brauerei sagte dem SWR, dass rund die Hälfte des Umsatzes weggebrochen sei. Die Branche hoffe, dass die Gastronomie bald wieder öffnen dürfe. Sie sei eine wichtige Einnahmequelle. Die Lahnsteiner Brauerei hat nach Angaben ihres Geschäftsführers während des Lockdowns 80 Prozent weniger Umsätze gemacht. Das sei existenzbedrohend. Die Westerwald-Brauerei berichtet, dass das ausgefallene Karnevalsgeschäft und das ruhende Vereinsleben vor allem die kleineren Brauereien hart träfe. Man wünsche sich von der Politik mehr Planungssicherheit, da die Bierproduktion viel Vorlauf bräuchte.

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