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Steigende Corona-Fallzahlen und neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens - alle aktuellen Infos zur Corona-Pandemie sammelt das SWR Studio Koblenz in einem Corona-Blog für den Norden von Rheinland-Pfalz.

Sonntag (8. November)

+++ Kleinere Verstöße gegen Corona-Verordnung in Neuwied +++
11:10 Uhr

In Neuwied hat die Polizei zusammen mit Bereitschaftspolizei und Ordnungsamt am Wochenende die Einhaltung der Corona-Regeln kontrolliert. Dabei sind nach Angaben der Polizei einige kleinere Verstöße festgestellt und geahndet worden. Beispielsweise hätten sich Menschen aus mehr als zwei Haushalten im Freien getroffen oder sich in Geschäften nicht an die geltende Maskenpflicht gehalten.

+++ Schausteller in Bedrängnis +++
6:30 Uhr

Mit der coronabedingten Absage zahlreicher Weihnachtsmärkte geraten viele Schausteller auch aus dem Norden von Rheinland-Pfalz unter Druck. Nach Angaben von René Bauer vom Schaustellerverband Worms muss damit gerechnet werden, dass im kommenden Jahr zwischen 20 und 30 Prozent der Schausteller in Rheinland-Pfalz vor dem wirtschaftlichen Aus stehen. Aktuell gebe es zwischen 800 und 1.000 Schaustellerfamilien im Land. Das bedeute, dass die wirtschaftlichen Probleme eine Vielzahl von Menschen betreffen könnten.

Samstag (7. November)

+++ Alternativen zu Sankt-Martins-Umzügen geplant +++
13:01 Uhr

Sankt Martin soll in diesem Jahr in der Region nicht ganz ausfallen. In vielen Städten und Dörfern soll es Aktionen geben, bei denen Lichter und Laternen in den Fenstern aufgestellt werden. In Mayen sollen die Bürger an Sankt Martin in ihren Fenstern Laternen, Kerzen und Lichterketten leuchten lassen. Die Stadtverwaltung plant außerdem, die Genovevaburg, Stadttore und andere Gebäude zu beleuchten. Nach Angaben des Bistums Trier stellen unter anderem auch die Gemeindemitglieder in Mülheim-Kärlich und St. Goar Laternen in ihre Fenster. In Bad Hönningen und Rheinbrohl gestalten Familien Fenster zur Sankt-Martin-Geschichte. Im Ort Walporzheim in Bad Neuenahr-Ahrweiler soll jedes Kind den traditionellen Martinsweckmann nach Hause gebracht bekommen.

+++ Maskenverweigerer demoliert Scheibe eines Supermarktes +++
9:40 Uhr

In einem Supermarkt in Mayen hat ein Kunde nach einer Diskussion um seine Mund-Nasen-Maske eine Scheibe zerstört. Wie die Polizei mitteilte, trug er die Mund-Nasen-Maske nicht korrekt. Als er von einer Verkäuferin darauf angesprochen wurde, verließ er laut Polizei frustriert den Laden und rammte mit seinem Einkaufswagen eine Glasscheibe im Eingangsbereich. Danach verließ der bislang unbekannte Mann das Geschäft. Die Polizei bittet um Hinweise.

Freitag (6. November)

+++ Synode im Januar als Videokonferenz +++
13:36 Uhr

Die Evangelische Kirche im Rheinland will ihre Landessynode im Januar als Videokonferenz abhalten. So soll nach Angaben der Kirche auch eine neue Leitung gewählt werden. Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, geht in Ruhestand. Das hatte der 62-Jährige auf der diesjährigen Synode in Bad Neuenahr-Ahrweiler angekündigt. Zur Evangelischen Kirche im Rheinland gehören Gemeinden in Teilen von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen und dem Saarland. Die Kirche hat knapp zweieinhalb Millionen Mitglieder.

+++ Wirt verstößt gegen Corona-Verordnung +++
12:37 Uhr

Ein Gastwirt aus der Verbandsgemeinde Unkel hat gegen die aktuelle Corona-Verordnung verstoßen. Nach Angaben der Polizei hatte ein Zeuge gemeldet, dass sich in der Gaststätte mehrere Personen aufhielten. Beim Eintreffen der Beamten habe sich der Verdacht bestätigt. Der Wirt habe im Schankraum sieben Gäste aus verschiedenen Haushalten bedient. Allen wurde laut Polizei ein sofortiger Platzverweis ausgesprochen und der Vorfall der Kreisverwaltung Neuwied gemeldet.

+++ Zoos und Tierparks hoffen auf weitere Futterhilfen +++
7:37 Uhr

Der Neuwieder Zoo und andere Tier- und Wildparks in der Region können auf mehr Geld vom Land hoffen. Auf SWR-Anfrage beim Umweltministerium in Mainz heißt es, dass eine Neuauflage der Corona-Futterhilfen geplant sei. Im Frühjahr hatte das Land insgesamt eine Million Euro bereitgestellt, um Zoos und andere Einrichtungen zu unterstützen. Allerdings sind davon nur etwas mehr als zehn Prozent ausgezahlt worden. Der Neuwieder Zoo bekam beispielsweise rund 17.000 Euro für Futter- und Tierarztkosten, die während des Lockdowns angefallen waren. Tierparkbetreiber kritisieren, dass die Futterhilfen lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein seien. So würden Personal und Energie einen viel größeren Teil an den Kosten ausmachen. Tierheime konnten sogar kaum von der Futterhilfe profitieren – sie erfüllten die Anforderungen nicht.

Donnerstag (5. November)

+++ Bundeswehr unterstützt Kreis Altenkirchen +++
15:35 Uhr

Auch im Kreis Altenkirchen unterstützt die Bundeswehr das Gesundheitsamt in der Corona-Pandemie. Fünf Soldaten aus Idar-Oberstein helfen nach Angaben des Kreises bei der Kontaktverfolgung und Ermittlung von positiven Testergebnissen. Zwei weitere Soldaten unterstützen demnach in der Corona-Ambulanz. Der Landrat des Kreises Altenkirchen, Peter Enders (CDU), sagte, die Unterstützung der Bundeswehr sei immens wichtig. Alle Mitarbeiter des Kreises hätten in den vergangenen Wochen viele Überstunden gemacht. Das gehe irgendwann an die Grenzen des Leistbaren, so Enders. Deshalb habe der Kreis frühzeitig reagiert und die Bundeswehr um Unterstützung gebeten.

+++ Einkaufsservice für Ältere in VG Nastätten +++
15:08

In der Verbandsgemeinde Nastätten im Rhein-Lahn-Kreis gehen die Mitarbeiter wieder für hilfsbedürftige Menschen einkaufen. Vor allem ältere oder alleinstehende Menschen können bei der Corona-Hotline der Verbandsgemeinde anrufen und die Bestellung aufgeben. Ein Mitarbeiter liefert dann die gewünschten Einkäufe aus. Das Angebot gab es schon zur ersten Corona-Hochphase im Frühjahr und wurde nach Angaben des Verbandsbürgermeisters in Nastätten von vielen Menschen angenommen.

+++ Weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen +++
13:10 Uhr

Bis Ende Oktober dieses Jahres sind nach Angaben der Industrie- und Handelskammer Koblenz rund 5.000 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen worden. Das sind etwa zehn Prozent weniger als im Vorjahresszeitraum. Der Grund ist laut IHK die Corona-Pandemie. Sie habe vor allem die Branchen Tourismus, Handel und das Hotel- und Gaststättengewerbe getroffen. Der Rückgang sei aber nicht so schlimm, wie befürchtet. Die Bereitschaft, auszubilden, sei trotz Corona bei den Betrieben hoch.

+++ Kein Knuspermarkt in Neuwied +++
9:35 Uhr

Auch die Stadt Neuwied hat ihren Weihnachtsmarkt abgesagt. Statt des traditionellen Knuspermarktes soll es nach Angaben der Stadt ab Ende November einen Knusperpfad geben. In der Innenstadt sollen weihnachtliche Schauhütten aufgebaut werden. Dazu gehören etwa ein Puppenhaus, ein Kaufmannsladen und diverse Tierwelten. Viele Einzelhändler wollen den Angaben zufolge darüber hinaus ihre Geschäfte besonders weihnachtlich schmücken. Die Stadt stellt ihnen dafür Material aus ihrem Fundus zur Verfügung.

+++ Boppard kauft Luftreinigungsgeräte für Klassenräume und Kitas +++
7:51Uhr

Die Stadt Boppard rüstet nach eigenen Angaben die Klassenräume ihrer Grundschulen sowie die Gruppenräume ihrer Kitas mit speziellen Luftreinigungsgeräten aus. Der Hauptausschuss habe dafür außerplanmäßig 90.000 Euro zur Verfügung gestellt, heißt es. Die Geräte sollen dabei helfen, die Virenlast in Räumen zu verringern. Die Geräte seien nicht schädlich für den Menschen und könnten über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden, heißt es.

Mittwoch (4. November)

+++ Bundespolizei unterstützt bei Corona-Kontrollen +++
16:09 Uhr

Beamte der Bundespolizeidirektion Koblenz kontrollieren seit Montag verstärkt Züge und Bahnhöfe auf Einhaltung der Corona-Regeln in Rheinland-Pfalz, Hessen und im Saarland. Das hat die Behörde jetzt mitgeteilt. Den Angaben zufolge waren am Dienstag etwa 400 Beamte eingesetzt, die rund 500 Verstöße gegen die Maskenpflicht feststellten. In den meisten Fällen seien die betroffenen Personen einsichtig gewesen. In vier Fällen hätten die Beamten die Gesundheitsbehörden informiert, um ein Bußgeldverfahren einleiten zu können.

+++ Coronafälle in Vallendarer Seniorenwohngruppe +++
15:57 Uhr

In der Seniorenwohngruppe "Haus Mariengart" in Vallendar sind bis auf eine Frau alle Bewohnerinnen nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auch Mitarbeiter haben sich infiziert. Zwei der insgesamt 15 infizierten Mitglieder der Seniorenwohngruppe stünden unter besonderer Beobachtung, heißt es. Die anderen Senioren im Alter zwischen 60 und 90 Jahren hätten einen eher milden Krankheitsverlauf.

Mitarbeiter und Bewohner infiziert Corona-Fälle in Vallendarer Seniorenwohngruppe

In der Seniorenwohngruppe "Haus Mariengart" in Vallendar sind bis auf eine Frau alle Bewohnerinnen nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auch Mitarbeiter haben sich infiziert.  mehr...

+++ MVZ Labor Koblenz-Mittelrhein an Kapazitätsgrenze +++
14:20 Uhr

Der Labordienstleister MVZ Labor Koblenz-Mittelrhein bearbeitet momentan nach eigenen Angaben täglich bis zu 4.000 Corona-Tests. Das seien in etwa genauso viele wie im Sommer in einer Woche bearbeitet wurden, sagte ein Sprecher auf SWR-Anfrage. Trotz der erhöhten Arbeitsbelastung würden die meisten Corona-Testergebnisse bislang noch innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung stehen. Nur in Einzelfällen sei das nicht mehr möglich. Bei mehr als 4.500 Corona-Proben sei das Koblenzer Labor aber an seiner Kapazitätsgrenze. In dem zweitgrößten landesweiten Labor werden Corona-Tests nicht nur aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz, sondern auch aus Hessen oder dem Saarland ausgewertet. Die Mitarbeiter testen nach Angaben eines Sprechers jede positive Probe noch einmal, um einen falsch-positiven Befund zu vermeiden.

+++ Lockdown bremst auch Sportler aus +++
11:55 Uhr

Die Fußballer von Rot-Weiß Koblenz dürfen im November-Lockdown weder spielen noch trainieren. Das hat die Spielkommission der Regionalliga Südwest mitgeteilt. Vor der Entscheidung gab es Diskussionen, ob die Regionalliga als Profi- oder Amateursport zu werten ist. Jetzt dürfen in Rheinland-Pfalz ausschließlich die Profi-Mannschaften der 1., 2. und 3. Fußballbundesliga trainieren und spielen. Auch den Motorsport hat Corona fest im Griff. Besonders hart trifft es die Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) und die Nürburgring GmbH.

Dienstag (3. November)

+++ Einzelne Tafeln wieder geschlossen +++
16:43 Uhr

Einige Tafeln im nördlichen Rheinland-Pfalz sind wegen der neuen Corona-Regeln wieder geschlossen. Unter anderem in Betzdorf, Mayen und Andernach geben die Tafeln kein Essen mehr aus.

Wegen Corona-Hygieneregeln Einzelne Tafeln im Norden von Rheinland-Pfalz wieder geschlossen

Einige Tafeln im nördlichen Rheinland-Pfalz sind wegen der neuen Corona-Regeln wieder geschlossen. Unter anderem in Betzdorf, Mayen und Andernach geben die Tafeln kein Essen mehr aus.  mehr...

+++ Nächtliche Maskenpflicht in Koblenz ist rechtswidrig +++
16:23 Uhr

Die nächtliche Maskenpflicht in der Koblenzer Südstadt, sowie in Teilen der Innen- und Altstadt ist rechtswidrig. Das hat das Verwaltungsgericht in Koblenz entschieden.

Entscheidung des Verwaltungsgerichts Nächtliche Maskenpflicht in Koblenz ist rechtswidrig

Die nächtliche Maskenpflicht in der Koblenzer Südstadt, sowie in Teilen der Innen- und Altstadt ist rechtswidrig. Das hat das Verwaltungsgericht in Koblenz entschieden.  mehr...

+++ Caritas-Aktion "Eine Million Sterne" abgesagt" +++
15:06 Uhr

Die Lichteraktion der Caritas "Eine Million Sterne", die am 14. November auf dem Görresplatz in der Koblenzer Altstadt stattfinden sollte, ist abgesagt. Der Grund ist nach Angaben der Caritas die Corona-Pandemie. Stattdessen soll die Aktion in diesem Jahr in privaten Vorgärten oder vor Haustüren stattfinden. Bis Ende November können Kerzen gegen eine freiwillige Spende an drei Caritas-Standorten in Koblenz abgeholt werden. Der Erlös geht den Angaben zufolge an die Wohnungslosenhilfe des Caritasverbandes Koblenz und an ein Projekt für Straßenkinder in Kenia.

+++ Baptistengemeinde Altenkirchen entschuldigt sich öffentlich +++
11:19 Uhr

Die Baptistengemeinde in Altenkirchen entschuldigt sich öffentlich bei allen Menschen in der Region, die durch eine Hochzeit von Gemeindemitgliedern von Corona betroffen sind. Das ist auf der Internetseite der Gemeinde zu lesen. Die Baptistenhochzeit mit etwa 250 Teilnehmern hatte vor einigen Wochen zu einem rasanten Anstieg der Infiziertenzahlen im Kreis Altenkirchen geführt. Wie die Gemeinde weiter mitteilt, sind vorerst alle Gottesdienste abgesagt. Stattdessen gebe es Online-Gottesdienste zu den gewohnten Zeiten.

+++ Zoo Neuwied hofft auf finanzielle Unterstützung +++
10:06 Uhr

Der Zoo Neuwied hofft angesichts des neuen Lockdowns auf finanzielle Unterstützung von der Politik. Nach Angaben von Zoodirektor Mirko Thiel fallen täglich etwa 8.000 Euro an Kosten an. Ein weiterer Monat ohne Einnahmen stelle den Zoo deshalb vor große Probleme. Bislang habe der Tierpark vom Land lediglich rund 17.000 Euro an Futterhilfen erhalten. Was die Zusagen des Bundes betrifft, ist Thiel nach eigenen Angaben skeptisch, inwieweit der Zoo Neuwied davon profitieren kann. Froh sei er dagegen über die 50.000 Euro Corona-Soforthilfen, die vom Kreis Neuwied zugesagt seien. Auch hoffe er wieder auf Spenden aus der Bevölkerung, so Thiel. Ähnlich sieht es im Tierpark in Niederfischbach aus. Auch hier hofft der Betreiber eher auf Spenden aus der Bevölkerung, um über die Runden zu kommen.

+++ Keine Nachtbusse in Koblenz im November +++
9:35 Uhr

Die Koblenzer Verkehrsbetriebe GmbH stellt den Betrieb der Nachtbusse im November ein. Als Grund nennt die koveb die vorübergehende Schließung von Gastronomiebetrieben sowie von Kultur-Einrichtungen wie beispielsweise Theater oder Kinos. Infolgedessen werde auch das Nachtleben in Koblenz weitgehend zum Erliegen kommen, heißt es. Die koveb-Nachtbusse, die normalerweise in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag um 1.00 Uhr von der Innenstadt in die Stadtteile fahren, würden daher vorerst eingestellt.

Montag (2. November)

+++ Kaum Weihnachtsmärkte im Norden von Rheinland-Pfalz +++
17:00 Uhr

Im Norden von Rheinland-Pfalz sagen immer mehr Städte ihre Weihnachtsmärkte ab - nach Angaben der Bürgermeister auch in Bad Ems und Höhr-Grenzhausen. In Neuwied soll in dieser Woche entschieden werden, ob der Knuspermarkt in der Innenstadt unter Auflagen und mit weniger Buden stattfinden kann. Auch in Andernach beraten derzeit Stadt und Einzelhändler, ob ein Weihnachtsmarkt möglich ist. Die lebende Krippe wird aber nicht aufgebaut. In der vergangenen Woche hatten bereits die Städte Koblenz und Limburg ihre Weihnachtsmärkte abgesagt.

Als Konsequenz aus neuen Corona-Beschränkungen Stadt Koblenz sagt traditionellen Weihnachtsmarkt ab

In Koblenz fällt in diesem Jahr der traditionelle Weihnachtsmarkt in der Altstadt aus. Das hat die Stadt am Donnerstagvormittag mitgeteilt. Auch die Veranstaltung "Christmas Garden" auf der Festung Ehrenbreitstein ist abgesagt.  mehr...

+++ Krimifestival "Tatort Eifel" wegen Corona auf 2022 verschoben +++
16:35 Uhr

Das Krimifestival "Tatort Eifel" in der Vulkaneifel wird um ein Jahr auf den Herbst 2022 verschoben. Wie die Veranstalter heute mitteilten, sagen sie den ursprünglichen Termin im September 2021 wegen der Corona-Pandemie ab. Schon jetzt würden sich die steigenden Infektionszahlen, die Abstands- und Hygieneregeln und die damit verbundenen Unsicherheiten auf die Planung des Festivals auswirken. Zudem sei es schwierig, Künstler und Experten aus der Filmbranche für 2021 zu gewinnen, da Filmdrehs und andere Veranstaltungen verschoben würden. Auch die Wettbewerbe, die normalerweise während "Tatort Eifel" ausgeschrieben werden, sollen laut Kreisverwaltung der Vulkaneifel verlegt werden. Als Alternative für Krimifans soll es im September 2021 zum ersten Mal die "Hillesheimer Krimitage" geben.

+++ Koblenzer Gastronomen verärgert über Lockdown +++
16:15 Uhr

Heute hat der zweite Lockdown begonnen und das trifft die Gastronomen besonders hart. Restaurants, Hotels, Cafés bleiben bis Ende November geschlossen. Viele Besitzer hatten zuvor in Lüftungsanlagen und Heizpilze investiert, damit sie die strengen Hygieneregeln erfüllen können und der Betrieb einigermaßen weiterlaufen kann. Auch David Richard von der "Kaffeewirtschaft" in Koblenz hat Tausende von Euros investiert. Jetzt bleibt sein Lokal erstmal geschlossen. Der Gastronom ist verärgert.

Viel investiert und trotzdem geschlossen Koblenzer Gastronom im Lockdown

Heute hat der zweite Lockdown begonnen. Der trifft die Gastronomen besonders hart. Viele haben viel investiert, um die Hygieneregeln einzuhalten und müssen jetzt trotzdem zu machen.  mehr...

+++ Synode für Dekanat Nassauer Land abgesagt +++
14:03 Uhr

Die Evangelische Kirche hat ihre am 14. November geplante Synode für das Dekanat Nassauer Land abgesagt. Hintergrund sind die steigenden Coronazahlen und die damit verbundenen schärferen Abstands- und Hygieneregeln. Sie machten die Absage unumgänglich, erklärte die Synodenvorsitzende Anja Beeres. Ursprünglich sollte die Synode am 14. November im Bürgerhaus in Miehlen stattfinden und live im Internet übertragen werden.

+++ Feuerwehren stellen Übungs-und Ausbildungsdienst ein +++
12:15 Uhr

Die Feuerwehren im Land stellen im November ihren Übungs- und Ausbildungsdienst ein. Das hat die Neuwieder Feuerwehr mitgeteilt. So sollen die aktiven Feuerwehrleute geschützt und Ausfälle wegen Corona vermieden werden. Wehrleiter Kai Jost versichert, dass die Feuerwehr für Einsätze weiter uneingeschränkt im Einsatz sei.

+++ Uni Koblenz-Landau startet ins Wintersemester +++
10:25 Uhr

Die Universität Koblenz-Landau startet heute ins Wintersemester. Wegen Corona war der Vorlesungsbeginn um ein paar Wochen verschoben worden. Die meisten Veranstaltungen werden wie schon im Sommersemester digital durchgeführt.

+++ IHK kritisiert Corona-Schließungen +++
7:55 Uhr

Seit heute sind Gastronomie und viele Kultur- und Freizeiteinrichtungen wegen der steigenden Coronazahlen wieder geschlossen. Der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Koblenz, Arne Rössel, kritisiert das. Die Betriebe hätten viel Geld in Gesundheitsschutz und Hygiene gesteckt und würden jetzt trotzdem wieder hart getroffen. Rössel sagte, er könne sehr gut nachvollziehen, dass die Politik nach einem Wellenbrecher suche und hoffe, dass die aktuellen Maßnahmen auch den gewünschten Effekt hätten. Er persönlich sei der Meinung, dass die Schließung der Gaststätten, die Einschränkungen der Hotels und der Fitnessstudios etwas ins Leere ziele, weil das bislang Betriebe gewesen seien, die sich um den Schutz vor Corona gekümmert hätten, ein Hygienekonzept hatten und die nicht als Infektionsherd aufgefallen seien. Rössel lobte hingegen, dass es für die Schließung im Gegensatz zum Frühjahr eine Entschädigung gebe. Die sei sehr wichtig für die Betriebe.

Einschränkungen in Rheinland-Pfalz Einschränkungen ab 2. November

Die neue Corona-Bekämpfungsverordnung für Rheinland-Pfalz gilt seit Montag. Sie schränkt das öffentliche Leben stark ein, um Kontakte von Menschen zu reduzieren.  mehr...

+++ Corona-Teststation am Flughafen Hahn geschlossen +++
6:30 Uhr

Die Corona-Teststationen für Reiserückkehrer in Rheinland-Pfalz sind ab heute geschlossen. Das gilt auch für die Station am Flughafen Hahn. Der CDU-Spitzenkandidat für die kommende Landtagswahl, Baldauf, kritisiert die Schließung. In der Hunsrück-Region gebe es keine weitere zentrale Teststation. Angesichts steigender Infektionszahlen sei das ein falsches Signal.

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