Nonnenwerth

Bildungsausschuss beschäftigt sich mit Insel-Gymnasium

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Der Bildungsausschuss im Mainzer Landtag hat sich heute unter anderem mit der Zukunft des privaten Gymnasiums auf der Insel Nonnenwerth beschäftigt. Die Fraktionen von CDU und FREIE WÄHLER forderten ein Gespräch zwischen der Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) und dem privaten Investor Peter Soliman. Wie Staatssekretärin Bettina Brück mitteilte, ist derzeit allerdings kein solches Gespräch geplant. Die Fraktionsvertreter von CDU und FREIE WÄHLER sehen darin die Bestätigung, dass nicht alles versucht werde, um das private Gymnasium zu retten. Nach Angaben des zuständigen Bildungsministeriums werden die Schulgemeinschaft und alle Beteiligten unterstützt, um einen Erhalt der Schule zu ermöglichen. Außerdem sei sichergestellt, dass alle diesjährigen Abiturienten ihre Prüfungen wie geplant ablegen könnten. Wenn die Schule tatsächlich zum Ende des Schuljahres schließen müsse, gäbe es für die Schülerinnen und Schüler bereits Lösungen, um in anderen Schulen aufgenommen zu werden, so Staatsministerin Brück. Nachdem die Schulverträge der Schülerinnen und Schüler des privaten Insel-Gymnasiums im Januar gekündigt wurden, möchten Eltern die Schule zukünftig selbst finanzieren. Dafür müssten sie allerdings die Trägerschaft übernehmen. Die Verhandlungen mit dem aktuellen Träger laufen dazu allerdings stockend.

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AUTOR/IN
SWR