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Die Stadt Remagen könnte in Zukunft zum Welterbe "Niedergermanischer Limes" gehören - falls die Unesco diesen Abschnitt des römischen Grenzsystems in ihre Liste der Kulturstätten aufnimmt. Die Fotos zeigen, was man in Remagen davon sehen kann.

Reste einer römischen Heizungsanlage, die in Remagen entdeckt wurden.  (Foto: SWR)
Reste einer römischen Heizungsanlage, die in Remagen entdeckt wurden.
Auf der Internetseite des Römischen Museums Remagen heißt es: "Im Kastell ist bis 250 nach Christus durch Inschriften eine cohors equitata belegt, eine Truppe mit einer Sollstärke von 480 Infanteristen und 120 Kavalleristen. ... Einheiten aus Pannonien, Thrakien und Spanien taten Dienst in Remagen."
Die Stadt Remagen hat dieses Haus gekauft, an das Teile der alten römischen Stadtmauer grenzen.
Noch immer ist nach Angaben des Römischen Museums in Remagen unklar, wann genau das erste Kastell Rigomagus angelegt wurde. Grab-, Keramik- und Münzfunde zeigten aber, dass es schon seit der Zeit des Kaisers Augustus Römer in Remagen gab, heißt es auf der Internetseite.
Diese Mauerreste direkt an einem Haus in Remagen stammen aus der Zeit der Römer am Rhein.
Das Museum in Boppard bietet Einblick in die über 400 Jahre lange römische Geschichte am "nassen Limes."
Dieses Relief hängt im Römischen Museum in Remagen.
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