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Seit Gründonnerstag gilt für alle in Koblenz eine nächtliche Ausgangssperre ab 22 Uhr bis 5 Uhr morgens. Kein Problem? Was sagen die Koblenzerinnen und Koblenzer dazu?

Shantia Mues in der Koblenzer Fußgängerzone (Foto: SWR)
Shantia Mues aus Koblenz: "Ich habe zwei kleine Kinder zu Hause, dementsprechend bin ich um die Zeit meistens eh zu Hause. Wenn ich mir die Straßen hier anschaue, fände ich es besser, wenn die Ausgangssperre tagsüber wäre und nicht abends.“
Norbert Korduan aus Koblenz: „Also mich betrifft die Ausgangssperre eigentlich nicht, da ich um diese Zeit nicht mehr rausgehe. Ich hätte die Ausganssperren schon viel eher angeordnet. Das wäre wahrscheinlich für den Verlauf der Pandemie besser gewesen.“ Tamara Korduan: „Wenn man tagsüber am Rhein entlang geht und sieht, was da an Rückständen vom nächtlichen Gelage der Jugend ist, ist es eigentlich okay so.“
Jana Gardiner aus Mülheim-Kärlich: "Ich finde es relativ unnötig. Corona steht ja nicht erst auf, wenn es Abend ist. Man will ja abends rausgehen mit den Freunden - tagsüber muss man ja arbeiten."
Willi Schmidt aus Koblenz: "Jetzt, wo es wieder wärmer wird, ist es schade, sich nach 22 Uhr nicht nochmal mit jemandem zum Spazieren treffen zu können. Wenn es gegen Sommer geht, muss man nochmal gucken, aber wenn es kalt bleibt, ist es ja nicht so schlimm."
Linda Müller aus Kördorf: "Mich stört das nicht wirklich, ich bin nicht so der Partygänger. Ich bleibe zu Hause mit meiner Familie und meinem Hund. Man muss sich daran halten, also ist es eigentlich egal, ob man sich aufregt oder nicht.“
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