St. Goar

Nach Ballonunfall: Untersuchungsbericht liegt vor

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Nach dem tödlichen Absturz eines Heißluftballons bei St. Goar im Mittelrheintal im vergangenen August hat die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) ihren Untersuchungsbericht veröffentlicht. Demnach hätte der 35-jährige Ballonführer nicht starten dürfen. Informationen über eine herannahende Gewitter-Front habe er stattdessen ignoriert, sehr wahrscheinlich aus wirtschaftlichen Zwängen. Beim späteren Landeversuch bei starkem Wind prallte der Ballonkorb den Angaben zufolge zweimal auf. Vier Passagiere und der Ballonführer seien dabei aus dem Korb geschleudert, alle sechs Passagiere schwer verletzt worden. Der Ballonführer hielt sich demnach noch an der Halteleine fest, stürzte aber ab und starb, als der Ballon schließlich in einem Steilhang hängen blieb.

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