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Die Koblenzer Staatsanwaltschaft hat gegen einen ehemaligen Mitarbeiter des Kinderschutzbundes Koblenz Anklage erhoben. Der Mann soll kinderpornografisches Material besessen und weitergegeben haben.

Die Ermittler werfen dem 54-Jährigen vor, monatelang Bilder und Videos mit kinderpornografischem Inhalt an andere Personen weitergegeben zu haben, insgesamt 24 Mal. Außerdem soll er selbst fast 120 solcher Dateien besessen haben. Das hat der Beschuldigte nach Angaben der Staatsanwaltschaft auch zugegeben.

Das Ermittlungsverfahren wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft Koblenz aufgrund einer Mitteilung des US-amerikanischen "National Center for Missing and Exploited Children" (NCMEC) eingeleitet. Demnach hätten Anhaltspunkte dafür vorgelegen, dass der Beschuldigte im Dezember 2019 über den Messenger-Dienst bei Facebook kinderpornografische Bilder an eine andere Person versandt haben soll, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Mitarbeiter sei sofort entlassen worden

Die Vorwürfe gegen den früheren Mitarbeiter des Kinderschutzbundes in Koblenz waren im September bekannt geworden. Danach sagte der Verein dem SWR, der Beschuldigte sei sofort nach Bekanntwerden der Ermittlungen entlassen worden. Man habe zudem keine Erkenntnisse, dass auch Kinder, die Hilfe beim Kinderschutzbund gesucht haben, auf dem pornografischen Material zu sehen seien.

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