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Seine Erfindung könnte das Leben von Feuerwehrleuten sicherer machen: Der Andernacher Schüler Jan Heinemann hat einen "Löschigel" entwickelt. Mit seiner Erfindung ist er sehr erfolgreich.

Eigentlich klingt die Idee des Andernacher Schülers Jan Heinemann simpel: Er hat einen Aufsatz entwickelt, der sich auf Feuerwehrschläuche aufstecken lässt - den sogenannten "Löschigel". Über seine vielen Düsen wird das Löschwasser großflächig verteilt. Das habe den großen Vorteil, dass die Rettungskräfte das Löschwasser aus sicherer Entfernung in ein brennendes Gebäude spritzen können, teilte die Energieversorung Mittelrhein mit. Sie unterstützt den Nachwuchsforscher als Projektpate.

Nahaufnahme des "Löschigels": Über die vielen Düsen verspritzt der "Löschigel" großflächtig Löschwasser - damit können die Feuerwehrleute aus sicherer Entfernung löschen.  (Foto: Sascha Ditscher/evm )
Über die vielen Düsen verspritzt der "Löschigel" großflächtig Löschwasser - damit können die Feuerwehrleute aus sicherer Entfernung löschen. Sascha Ditscher/evm

Andernach bald beim Bundeswettbewerb von "Jugend forscht"

Mit seinem "Löschigel" hat Jan Heinemann beim Landeswettbewerb "Jugend forscht" in Rheinland-Pfalz den ersten Platz in der Kategorie Arbeitswelt gewonnen. Vom 26. bis 30. Mai vertritt er damit das Land beim Bundeswettbewerb. Auch hat er sich seinen Löschigel bereits patentieren lassen.

Jan Heinemann ist Schüler des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums in Andernach und selbst bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft DLRG und im Rettungsdienst aktiv. Deshalb habe er sich Gedanken darüber gemacht, wie man die Sicherheit von Feuerwehrleuten erhöhen könnte, sagt der 18-Jährige: "Ich wollte eine Möglichkeit entwickeln, wie die Feuerwehr ein Betreten von brennenden Gebäuden vermeiden kann."

Ludwigshafen

Rheinland-Pfalz-Landessieger Jugend forscht-Gewinner aus Speyer und Neustadt

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