Granate in Osterspai - gefunden dank des Niedrigwassers (Foto: Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik in Rheinland-Pfalz)

Wasserschutzpolizei warnt Spaziergänger am Rhein "Munitionsreste - bitte nicht anfassen!"

Im Niedrigwasser am Rhein tauchen immer wieder Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg auf, vor kurzem etwa eine Granate bei Osterspai. Sie können für Spaziergänger gefährlich sein.

Durch das Niedrigwasser ist am Wochenende in Rheinland-Pfalz im Rhein wieder Weltkriegsmunition freigelegt worden. In Osterspai im Rhein-Lahn-Kreis wurden am Rheinufer eine Granate und eine Munitionskiste entdeckt. Bei Braubach fand ein Spaziergänger eine Mörsergranate. Sie wurden vom Kampfmittelräumdienst entschärft.

In Urmitz bei Andernach haben Passanten zudem unter der Urmitzer Brücke fast 180 Schrotpatronen gefunden. In Neuwied-Engers wurde der Gefechtskopf einer Panzerfaust geborgen, die die Bundeswehr zum Üben nutzt.

Dauer

Aufgrund des Niedrigwassers wird vermutlich noch mehr Weltkriegsmunition im Rhein gefunden. Die Wasserschutzpolizei bittet Spaziergänger, beim Auffinden von Kampfmitteln nichts anzufassen, Abstand zu halten und die Polizei zu verständigen.

STAND