Die GEnovevaburg in Mayen, Ansicht von der Fußgängerzone aus (Foto: SWR)

Wahrzeichen von Mayen Genovevaburg muss für Millionenbetrag saniert werden

Die Bestandsaufnahme der Schäden an der Mayener Genovevaburg ist nach Angaben der Stadt abgeschlossen. Die Stadt geht davon aus, dass das über 700 Jahre alte Mayener Wahrzeichen für mehr als 13 Millionen Euro saniert werden muss.

Nachdem Mitarbeiter festgestellt hatten, dass Möbel in den Museumsräumen der Burg nicht mehr gerade standen, hatte die Stadt die Statik überprüfen lassen. An mehreren statisch wichtigen Stellen der Burg wurde der Putz abgeschlagen und geprüft, wie es darunter aussieht.

Ein Loch in der Zwischendecke der Genovevaburg, der Boden wird mit Metallstangen abgestützt. (Foto: SWR)
Das historische Gebäude braucht dringend "Unterstützung".

Tragende Balken sind brüchig

Das Ergebnis habe alle erschreckt, sagt der städtische Burgverwalter Robert Dewald dem SWR. Tragende Balken etwa seien brüchig und hingen durch. Zwischen den Deckensparren sei alles mit Bims verfüllt gewesen. Eine tonnenschwere Last habe auf den Zimmerdecken gelegen. Die wurden bereits entfernt. Dabei ist eine Decke eingestürzt. Die eigentlichen Sanierungsarbeiten sind noch nicht terminiert, da noch keine Baugenehmigung vorliegt.  

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