Das Sterbeamt für den früheren Trierer Weihbischof Leo Schwarz im Trierer Dom (Foto: SWR, Marion Barzen)

Gläubige nehmen Abschied im Trierer Dom Früherer Trierer Weihbischof Leo Schwarz beigesetzt

Mehrere hundert Gläubige haben bei der Totenmesse im Trierer Dom von dem verstorbenen früheren Weihbischof Leo Schwarz Abschied genommen. Bischof Ackermann bezeichnete ihn als unermüdlichen Kämpfer für die Armen dieser Welt.

Leo Schwarz habe den Menschen die Größe des Lebens gezeigt, indem er auf die unantastbare Würde des Einzelnen, besonders der Armen der Welt verwiesen habe, würdigte Ackermann den Verstorbenen in seiner Predigt. Schwarz war schon als junger Priester in Bolivien im Einsatz. Die Armut dort sei himmelschreiend, hatte er immer wieder gemahnt. Trotz aller Ämter und Funktionen behielt Leo Schwarz seinen den Menschen zugewandten Blick.

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Leo Schwarz - Kontaktmann zwischen Bischöfen und Laien

Auch als Chef des katholischen Hilfswerkes Misereor und der Hilfsorganisation Renovabis setzte er sich für die Armen der Welt ein. Nach seiner Zeit als Weihbischof hatte er wieder in Bolivien gelebt. Aus gesundheitlichen Gründen kehrte er im vergangenen Jahr nach Trier zurück.Schwarz war vergangene Woche im Alter von 87 Jahren in Trier gestorben. Er ist in der Paulus-Kapelle im Domkreuzgang beigesetzt worden.

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