Ein Polizeiblaulicht und dahinter steht ein Rettungswagen (Foto: Imago, onw-images)

Ermittlungen nach Unfall bei Traktorfahrt Traktor-Anhänger in Ramersbach offenbar falsch beladen

Nach dem Traktor-Unfall im Kreis Ahrweiler mit vier verletzten Kindern laufen die Ermittlungen. Laut Polizei war der Anhänger des Traktors offenbar zu hoch beladen.

Fahrer des Gespanns war ein 23 Jahre altes Mitglied eines Junggesellenvereins. Er fuhr den Traktor mitsamt Anhänger auf einer steilen und kurvigen Straße den Berg nach Ahrweiler hinunter. Nach Polizeiangaben war der Anhänger wohl sehr hoch mit Reisigbündeln für die kommenden Martinsfeuer in Ahrweiler beladen, oben drauf saßen die Minderjährigen. In einer scharfen Linkskurve verrutschte laut Polizei offenbar die Holz- und Reisigladung und der Anhänger kippte mit den Kindern um.

Ein neunjähriger Junge geriet mit seinen Beinen unter den Anhänger. Der Junge brach sich beide Beine, er wurde aber nicht lebensgefährlich verletzt. Er kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Die Polizei sagt, dass der Junge wirklich Glück hatte, nicht mit seinem Oberkörper unter den Anhänger gefallen zu sein.

Die drei anderen Kinder und ein Sechzehnjähriger wurden leicht verletzt. Sie kamen mit Hautabschürfungen, Prellungen und Schnittwunden davon. Sie wurden von Notärzten behandelt. Ebenso wie der Traktorfahrer, der einen Schock erlitten hat. Die Polizei geht davon aus, dass der Unfall vermutlich nicht passiert wäre, wenn jemand die Ladung richtig gesichert hätte.

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