Zwei Yaks stehen im Grünen zwischen Gestrüpp und Sträuchern (Foto: SWR)

Yaks lassen sich Eifel-Brombeersträucher schmecken Tierische Landschaftspfleger in Hohenleimbach

Sie sind zottelig, etwa eineinhalb Meter groß und gefräßig. Dabei gehören auch gern mal Brombeersträucher auf ihren Speisezettel. Das macht sich Hohenleimbach in der Eifel zu Nutze.

Yaks sind asiatische Rinder. Doch während die Kuh „Muh“ macht, kommt aus einem Yak lediglich ein Grunzen heraus. Auf Deutsch werden Yaks auch Grunzochsen genannt. Dieses Grunzen können Spaziergänger in den Wäldern rund um den Ort Hohenleimbach im Kreis Ahrweiler schon mal erleben haben. Seit Ende vergangenen Jahres leben hier zehn Yaks und machen sich über Ginster, Brombeersträucher oder Heidegewächse her.

Dauer

Yak-Züchter seit drei Jahren

Stefan Schmitz züchtet die Grunzochsen seit drei Jahren in der Eifel. Mittlerweile weiß er aus Erfahrung, wie pflegeleicht Yaks sind. Nässe oder Kälte machen ihnen nichts aus. Sie lieben es, draußen im Freien zu leben. Dabei helfen seine Tiere, die Landschaft des drei Hektar großen Areals zu pflegen. Sie halten den Platz frei für die neu angepflanzten Bäume im Wald von Hohenleimbach.

Schutz vor Wildschweine und Rehe

Außerdem vertreiben die großen Tiere mit den langen spitzen Hörnern die Wildschweine, die bisher immer den Zaun rund um das Wiederaufforstungsgelände zerstört haben. Dadurch konnten später Rehe leicht an die Nadelbäume kommen und diese abknabbern.

STAND