Der Katamaran für die Strombojen liegt im Wasser (Foto: SWR)

Bohrarbeiten bei St. Goar-Fellen Bojen im Rhein sollen Strom erzeugen

Zwei Unternehmer aus Bingen wollen im Rhein ein frei schwimmendes Wasserkraftwerk bauen. Am Mittwoch soll ein Bohrtrupp damit beginnen, acht sogenannte Ankerlöcher für Strombojen in den Grund des Mittelrheins bei St. Goar-Fellen zu graben.

Dafür haben die beiden Unternehmer einen Katamaran gebaut, der vom Binger Hafen zum sogenannten Prinzenstein gebracht wird. Er wird gebraucht, um per Bagger Bohrlöcher zu graben, den Bojenpark ans Stromnetz anzubinden und die Bojen regelmäßig zu warten. Das Wasser in der nicht befahrenen Rinne des Rheins ist nach Angaben der Unternehmer hier tief genug, damit die an Ketten befestigen Strombojen die Strömungskraft nutzen können.

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18:00 Uhr
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SWR Fernsehen RP

Jede ist etwa einen Meter lang, 30 Zentimeter breit und hat einen zweiflügeligen Rotor. Den Angaben zufolge produziert jede Boje Strom für mehr als 100 Haushalte. Für Fische bestehe keine Gefahr, alleine die sich drehenden Rotoren hielten Fische davon ab, dort hindurch zu schwimmen.

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