Eine Lokomotive des Trans-Europ-Express (TEE) steht am Donnerstag (19.07.2007) im Deusche Bahn Museum in Nürnberg (Mittelfranken) (Foto: picture-alliance / dpa)

Sonderfahrten des legendären Zugs von Koblenz bis Köln DB Museum Koblenz holt TEE zurück auf die Schiene

Als Schienenstar der Nachkriegszeit verband der Luxusreisezug die Metropolen Europas. Beim Sommerfest des DB Museums können Besucher selbst in einem TEE-Zug der 1970er Jahre mitfahren.

In der Wirtschaftswunderzeit nach dem Zweiten Weltkrieg wollte die Deutsche Bahn Geschäftsleuten eine Alternative zu Auto und Flugzeug bieten. Deshalb schaffte sie mehrere Triebzüge vom Typ VT 11.5 an. 1957 wurden sie in Betrieb genommen. Auch in Frankreich, Italien, den Niederlanden und der Schwei waren die modernen Dieseltriebzüge im Einsatz, später auch in Spanien.

Mit dem TEE "Rheingold" von Köln nach Koblenz

Die TEE-Züge waren einheitlich rot-beige lackiert und besonders komfortabel: Alle hatten eine Bordküche und Räume für die Pass- und Zollkontrolle während der Fahrt und nicht mehr als drei Sitze je Reihe. Am 24. September 1988 fuhr der letzte TEE zwischen Zürich und Mailand. Ab dem nächten Tag war er als EuroCity und mit neuen Wagen unterwegs.

Sonderfahrten und große Lok-Parade

Im Rahmen des großen Sommerfest es können die Besucher des DB Museums in Koblenz am Samstag, den 16. Juni und am Sonntag, den 17. Juni, selbst mit dem TEE fahren. Der Zug pendelt von Koblenz nach Köln und zurück. Für die TEE-Sonderfahrten gibt es in den Zügen noch einen Kartenverkauf, allerdings nur solange der Vorrat reicht. Außerdem gibt es noch eine große Lok-Parade.

STAND