Sonnenuntergang am Dreifelder Weiher im Westerwald (Foto: SWR, SWR - Mathias Budzinski)

Sieben Seen auf einen Streich Westerwälder Seenplatte wechselt den Besitzer

Die Umweltorganisation NABU hat die Westerwälder Seenplatte gekauft. Das geht aus einer Information des Umweltministeriums hervor. Der NABU ruft auf seiner Internetseite für den Kauf zu Spenden auf.

Trotz umfangreicher Förderungen würden 138.000 Euro für den Kauf an Spenden benötigt, heißt es dort. Die sieben künstlich angelegten Seen gehörten bislang dem Fürstenhaus zu Wied. Der Nabu plant eine umfangreiche Gewässersanierung, um die Seenplatte als Brut- und Nistplätze für Zugvögel zu erhalten.

Wird künftig der Tourismus an der Westerwälder Seenplatte eingeschränkt?

Das Ministerium will bislang keine weiteren Angaben zu dem Verkauf der sieben Seen und dem Gelände machen. Noch ist unklar, ob der Kauf der Seenplatte durch die Naturschutzorganisation zu Einschränkungen im Tourismus in der Region führen wird. Auf Informationsveranstaltungen in der kommenden Woche soll es dazu weitere Auskünfte geben.

Die sieben Seen wurden im 17. Jahrhundert künstlich angelegt, ursprünglich zur Fischzucht. Ein Teil der Weiher steht unter Naturschutz.

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