Nach Unfall mit Krankentransporter auf A61 Polizist und Feldjäger retten angefahrener Frau das Leben

Eine 21-Jährige ist am Dienstagabend auf der A61 von einem Krankentransporter erfasst und schwer verletzt worden. Laut Polizei wäre die Frau verblutet, hätten zwei Männer nicht schnell geholfen.

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Ein Polizist und ein Feldjäger der Bundeswehr hätten am Dienstagabend erste Hilfe geleistet und der Frau damit das Leben gerettet, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei Emmelshausen am Mittwoch dem SWR. Sie seien als erste am Unfallort gewesen und hätten professionell geholfen.

Die Frau habe zuvor als Beifahrerin in einem Wagen gesessen, der bei Dieblich (Kreis Mayen-Koblenz) mit einem Lastwagen und der Mittelschutzplanke kollidiert war. Mit dem Fahrer zusammen sei sie aus dem Auto gestiegen, beide hätten versucht, das Warndreieck aus dem Kofferraum zu holen. Der Fahrer eines Krankenwagens, der in Richtung Köln unterwegs war, habe den Unfall zwar noch gesehen, aber nicht mehr bremsen können.

Der Mann konnte laut Polizei noch zur Seite springen, die 21-jährige Beifahrerin wurde allerdings von dem Krankentransporter erfasst. Sie wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann wurde leicht verletzt, der Fahrer des Krankentransporters erlitt einen Schock.

A61 stundenlang gesperrt

Um den genauen Unfallhergang von der Kollision des Lastwagens mit dem Auto bis zum Zusammenstoß mit dem Krankenwagen zu rekonstruieren, wurde laut Autobahnpolizei ein Gutachter hinzugezogen. Die A61 war bis kurz nach Mitternacht voll gesperrt. Es bildete sich ein Stau von bis zu sechs Kilometern Länge.

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