Ein Schild einer Bushaltestelle in Sargenroth im Hunsrück mit den verschiedenen Nummern von Buslinien (Foto: SWR)

Schulbus-Notbetrieb im Rhein-Hunsrück-Kreis Eltern kritisieren den Busbetrieb

Im Rhein-Hunsrück-Kreis gibt es weiter Probleme mit dem Busverkehr. Eine Elterninitiative kritisiert, der aktuelle Fahrplan der Busse verstoße gegen die Richtlinien des Landes zur Schülerbeförderung.

Die Initiative hat deswegen eine Unterschriften-Aktion gestartet. Darin fordern die Eltern, dass der Kreis möglichst schnell prüft, ob künftig statt mehrerer privater ein kommunales Unternehmen für den Busverkehr eingesetzt werden kann. Sie fordert außerdem, dass die Fahrer zumindest grundlegende Deutschkenntnisse haben müssen. Nach Angaben der Initiative gebe es Beschwerden aus dem gesamten Rhein-Hunsrück-Kreis, etwa weil auch die Busfahrpläne nicht mit den Rheinfähren abgestimmt seien.

Notfahrplan wegen Insolvenzen

Seit Anfang September gilt in der Verbandsgemeinde Kirchberg ein Notfahrplan, weil zum Beginn des Schuljahres zwei Busunternehmer Insolvenz anmelden mussten und der Busverkehr für zwei Wochen gänzlich eingestellt werden musste. Die Initiative will die Unterschriftenliste am kommenden Montag dem Landrat überreichen.

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