Blick von oben auf den Kühlturm des AKW in Mülheim-Kärlich (Foto: SWR)

Kraftwerksrückbau verzögert sich Erst 16 Meter sind am AKW-Kühlturm in Mülheim-Kärlich weg

Der Abriss des Kühlturms am ehemaligen Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich verzögert sich nach Angaben der RWE bis Mitte 2019. Eigentlich sollte der Turm schon am Jahresende verschwunden sein.

Ursprünglich war geplant, dass der Turm schon Ende des Jahres komplett abgerissen worden sein sollte. Die Verspätungen bestätigte nun eine Sprecherin des zuständigen Energiekonzerns RWE dem SWR.

Dauer

Immer wieder Verzögerungen

Die Gründe für die deutliche Verzögerung sind unterschiedlich. Zum einen musste der eigens für Mülheim-Kärlich angefertigte Spezialbagger mehrfach repariert werden, so die RWE. Er ist oben auf dem Turm befestigt und arbeitet sich langsam nach unten, indem er den Beton zerstückelt. Der Kühlturm war insgesamt 162 Meter hoch.

Gefährlicher Abriss

Zum anderen sorgten seit Beginn der Arbeiten im Juni immer wieder Gewitter oder starker Wind dafür, dass der Abriss in der Höhe für die Arbeiter zu gefährlich war und unterbrochen werden musste. Sämtliche Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerkes sollen laut RWE im Jahr 2025 verschwunden sein.

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