"Rhein in Flammen" und Koblenzer Sommerfest Feuerwerks-Spektakel lockt mehr als 170.000 Menschen

Der Lichterzauber "Rhein in Flammen" hat die Massen angelockt: Mehr als 170.000 Besucher waren am Samstagabend in und um Koblenz bei den Festen und Feuerwerken unterwegs.

Feuerwerk auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz zu "Rhein in Flammen" (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Thomas Frey)
Spektakulär: Das 25-minütige Abschlussfeuerwerk vor der Kulisse der Festung Ehrenbreitstein Thomas Frey

Insgesamt sieben Feuerwerke wurden im Verlauf des Abends entlang der Rheinstrecke zwischen Spay und Koblenz gezündet. Den Abschluss bildete das traditionelle Höhenfeuerwerk auf der Festung Ehrenbreitstein. Die 25-minütige Lichtershow stand unter dem Motto "Heimat mitten in Europa".

Dauer

Nicht nur an den Ufern, sondern auch auf dem Wasser war während der Feuerwerke viel los: 56 Schiffe bildeten auf der 17 Kilometer langen Strecke den laut Veranstalter Rheinland-Pfalz Tourismus längsten Fahrgast-Schiffskonvoi Europas. Insgesamt seien am und auf dem Wasser mehr als 170.000 Besucher dabei gewesen. "Ein besonderer Dank gilt den vielen Einsatzkräften und freiwilligen Helfern“, sagte Stefan Zindler, Geschäftsführer von Rheinland-Pfalz Tourismus.

Großes und friedliches Fest in Koblenz

Neben der Feuerwerke wurde den Besuchern Rahmenprogramm geboten. Das Koblenzer Sommerfest rund um das Deutsche Eck und die Rheinanlagen war dabei die größte Veranstaltung. Auf neun Bühnen und an vielen weiteren Standorten wurde bereits am Freitag trotz schlechten Wetters gefeiert. Am Samstag soll das Fest den Angaben zufolge rund 110.000 Besucher in die Stadt gelockt haben.

Die Polizei zog am Ende der Großveranstaltung eine positive Bilanz. Die Lage sei insgesamt überaus friedlich gewesen, hieß es. Auch die Feuerwehr musste nicht in größerem Maße aktiv werden. Aufgrund der Trockenheit der vergangenen Wochen waren bereits im Vorfeld Maßnahmen ergriffen worden, um die Sicherheit zu gewährleisten. So wurden die Abbrennplätze der Feuerwerke teils verlegt, außerdem hatte die Feuerwehr ihre Präsenz verstärkt.

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