Herthasee (Foto: SWR)

69-jährige Frau womöglich ertrunken Taucher bergen Frauenleiche aus Herthasee

Rettungskräfte der DLRG haben die seit Donnerstag vermisste Frau aus dem Herthasee bei Holzappel geborgen. Ob die 69-Jährige ertrunken ist, muss eine Oduktion klären.

Am Donnerstagvormittag hatten Zeugen an dem Badesee im Rhein-Lahn-Kreis einen Menschen untergehen sehen. Ein Rettungsschwimmer habe versucht, die Frau zu retten, ihm sei es aber nicht möglich gewesen, ihren sinkenden Körper im trüben Seewasser zu erkennen, schilderten die Zeugen die Situation. Bei der Frau handelt es sich nach Angaben der Polizei um eine Rentnerin aus Holzappel, die häufiger im See schwimmen ging.

Herthasee (Foto: SWR, Helfer ziehen viel See)
Helfer ziehen kiloweise grüne Schlingpflanzen aus dem Badesee Helfer ziehen viel See

Suche wegen Gewitters abgebrochen

Die unmittelbar eingeleitete Suche von Rettungsschwimmern, Tauchern und Feuerwehr war wegen des trüben Wassers zunächst ohne Erfolg geblieben und musste wegen eines aufziehenden Unwetters abgebrochen werden. Am Freitagvormittag wurde die Suche fortgesetzt. Nach etwas mehr als zwei Stunden fanden die Einsatzkräfte die Frau tot im See, Taucher bargen ihre Leiche. Wie die Frau ums Leben kam, ist noch unklar. Eine Obduktion soll Klarheit bringen.

Gefahr durch Strömungen

Der Herthasee bei Holzappel gilt als nicht ganz ungefährlich für Schwimmer: Er hat Strömungen und das Wasser ist wegen vieler Schlingpflanzen sehr trüb.

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