Ein Bienenvolk auf einer Imkerwabe (Foto: SWR, Jean-Claude Ventalon)

Pflanzen zu früh verblüht Trockenheit schadet Honigernte in Rheinland-Pfalz

Nach einer guten Ernte im Frühjahr hat der trockene Sommer zu einer deutlich schlechteren Honig-Sommerernte geführt. Besonders in Rheinland-Pfalz fiel der Ertrag gering aus.

Vor allem hierzulande und in Bayern lägen die Erträge mit jeweils um die 15 Kilo pro Bienenvolk deutlich unter dem Durchschnitt, sagte Christoph Otten vom Fachzentrum Bienen und Imker in Mayen.

Damit wurden im Vergleich zum Vorjahr in Rheinland-Pfalz ganze 2,4 Kilogramm Ertrag pro Volk weniger verzeichnet. Besonders betroffen waren nach Angaben des Fachzentrums die Regionen Trier und Koblenz.

"Verschiebung vom Sommer ins Frühjahr"

Grund für die schwache Ernte sei, dass viele Pflanzen wegen des warmen Wetters bereits deutlich früher geblüht hätten als üblich. "Im frühgeschleuderten Honig konnten wir sehr schön sehen, dass darin schon viele Sommerpollen enthalten waren", sagte Otten.

Das hatte dazu geführt, dass die Honigernte im Frühjahr - die sogenannte Frühtracht - ungewöhnlich gut ausgefallen war. "Wir hatten eine Verschiebung vom Sommer ins Frühjahr."

Da Bundesländer wie Hamburg und Niedersachsen im Vergleich zur Sommerernte 2017 weitaus höhere Erträge verzeichnen konnten, wurde 2018 bundesweit die selbe Menge Honig erzeugt wie im Vorjahr.

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